Warum meine Schüler weinen…#2

Okay, das hier zählt nur so halb, die Tränen sind immerhin nicht gekulltert, aber:

~Tränen nach einem Referat, weil die Rückmeldung nicht so war, wie es sich die Schüler erhofft hatten. Also, keine Kullertränen, aber rotes Gesicht, nasse Augen, Geschniefe. Bei einem der Großen!
Ganz im Ernst, das Referat war schlecht. Inhaltlich nicht korrekt, nicht gut vorgetragen…was soll ich da sagen?
Sie hatten sogar die Möglichkeit, mir ihr Referat, ihr Handout, alles vorher zu schicken und haben das nicht genutzt.
Selber Schuld…

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Ach du Sch***e, Zombies!

Seit es in meiner Schulzeit mit dem Schulsport über Spiele hinaus ging, hatten der Sport und ich ein äußerst schwieriges Verhältnis zueinander. Genauer: Ich hab ihn recht intensiv ignoriert.
Das zeigte sich sehr deutlich in meinen Sportnoten, wenn man null Ambitionen hat, macht man auch nicht so viel…
Der einzige Lichtblick war mal irgendwann in der 10. Klasse (also vor über zehn Jahren), als ich es geschafft habe, 30 Minuten durchgehend zu joggen. Unfassbar langsam, aber ich war tüchtig stolz, das hinbekommen zu haben (finde ich übrigens auch weiterhin ’ne gute Aufgabenstellung meines damaligen Sportlehrers: 30 Minuten, egal welches Tempo, aber durchgehend joggen!).
Trotzdem habe ich mich danach nicht mit Sport beschäftigt. War nie so richtig nötig und Bock hatte ich da eh nicht zu…

Nun hat der Wolf aber vor so 3-4 Montaten angefangen, sich seinen in den letzten Jahren angefutterten Wolfsspeck abzutrainieren und begann in dem Zug auch damit, abends noch durch die Gegend zu rennen.
Geminsam sind wir ca einmal die Woche schwimmen gegangen, zum Laufen konnte ich mich nicht aufraffen und ich hatte auch gar keine Laufschuhe und überhaupt!. Aber beim Schwimmen störte mich in letzter Zeit der Aufwand (Tasche packen, hinfahren, Umziehen vorher und nachher…), der Preis (knapp 6€ jedes Mal) und vor allem das volle und laute Schwimmbad. Wenn ich den ganzen Vormittag schon Krach und viele Leute um mich herum habe, brauche ich das abends nicht auch noch.
Neulich abends war ich aber richtiggehend neidisch auf den Laufwolf, weil ich so viel drinnen war und das Gefühl hatte, mich noch bewegen zu wollen. Kurzentschlossen habe ich mir Laufschuhe, -hose und -jacke bestellt und war gestern das erste Mal mit.
Und ich denke, das werde ich jetzt häufiger machen!
Einerseits war ich positiv überrascht, dass ich gut 2Km in einer…naja, okayen Geschwindigkeit geschafft habe und dass ich dabei zwischendurch keine Pause brauchte.
Noch viel mehr motiviert hat mich aber auf der anderen Seite eine kleine zusätzliche Spielerei:
Ich bin ein Zombie-Freund. Ich mag diese trägen, ekligen Gruselgestalten sowohl in Filmen oder Spielen als auch auf meinen T-Shirts. Deshalb war ich schon interessiert, als eine meiner Lieblingsbloggerinnen vor etwa zwei Jahren eine App vorstellte: Zombies, Run!. Damals hatte ich aber noch viel weniger Motivation zum Laufen und besaß auch noch kein Smartphone.
Als es jetzt wieder ums Joggen ging, installierte ich die App und lief gestern Abend los.
Und heute morgen lief ich dann direkt nochmal, weil ich die erste Mission von der Zeit her nicht komplett abgeschlossen hatte…

Die App ist im Prinzip ein Hörspiel, das mit eigener Musik und einer Trainingsübersicht gekoppelt ist. Man erledigt verschiedene Story-Missionen einfach dadurch, dass man läuft. Die App trackt auf Wunsch die Strecke mit und spielt selbst ausgewählte Musik ab. Zwischendurch erreichen einen Funksprüche oder Radiobeiträge, die die Story vermitteln, in die man selbst eingebunden wird. Zwischendurch hört man außerdem Statusmeldungen z.B. die gelaufenen Kilometer mit Zeitangabe oder die Supplies und Gegenstände, die man beim Laufen aufgesammelt hat. Mit den Supplies kann man in der App die Basis Abel Township weiter aufbauen.
Auf der dazugehörigen Homepage bekommt man nach Anmeldung eine Übersicht über die gelaufenen Kilometer, die benötigte Zeit, die Geschwindigkeit etc.
Mir gefällt das Konzept total gut! Es ist sehr motivierend, wenn sich die Funker mit einem sehr erfreuten „There you are! Still running, you are doing well!“ an einen wenden und einem beschreiben, was gerade um einen herum passiert. Zum Beispiel, dass direkt hinter einem schnelle Zombies sind. Ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich glaube, meine Geschwindigkeit ging dann doch ein bisschen nach oben…

Also, definitiv eine tolle Spielerei und für mich offenbar eine gute Möglichkeit, am Ball zu bleiben! Morgen muss ich auf jeden Fall wieder laufen, ich glaube, irgendwas ist mit den Toren von Abel nicht in Ordnung… Aber nun erstmal meinen Muskelkater pflegen!

12 von 12 – März 2016

Es war wieder 12 von 12! An einem Samstag, nein, wie praktisch!
Hier wieder die schöne Liste der Blogger, die da mitmachen!

Aufstehen war nicht ganz so einfach, es war sehr grau vor dem Fenster.
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Das wurde zum Glück über Tag besser!

Nach dem Frühstück habe ich schnell noch meine frisch-gewaschene Stoff-Beute abgenommen. Die Jerseys sind so schön!
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Danach flott zum Friseur, der Wuschel auf meinem Kopf ging gar nicht mehr!
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Zusammen mit Ove und meiner neuen Zylindertasche (aus der neuen Taschenspieler von Farbenmix. So super!) warte ich auf den Termin. Habe beim Farbeeinwirkenlassen ca 150 Seiten geschafft und zwei mal Tränen verstecken müssen. Wirklich schön bisher!
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Mittagspause mit dem Wolf und belegten Brötchen (der vordere Teller ist meiner…) und danach…
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…mit Reiseproviant auf die Autobahn…
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…zum Geburtstagskaffeetrinken bei der großen Schwester! Nicht im Bild: Hefezopf mit Marzipan, Eierlikörtorte und Möhrenkuchen. Richtig gut!
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Die beiden Onkels meiner Nichte müssen noch lernen, dass die rosa Ü-Eier vor allem totalen Blödsinn enthalten…
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Rückfahrt. Dunkel und vielleicht musste ich nach dem Bild ein bisschen schlafen. Ist im Auto aber immer nicht sooo erholsam.
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Zu Hause. Man beacht das Schuhwerk!
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Um vorm Schlafengehen ein wenig runter zu kommen, hab ich noch schnell die Nähecke in Ordnung gebracht. Vorteil: Kann gleich direkt mit einer Gula loslegen. Yeah!
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Mit Ove ins Bett.
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Hier die letzten Beiträge:
Februar

Warum meine Schüler weinen…#1

Letzte Woche war die erste seit langem, in der kein Schüler geweint hat! Whoopwhoop!

Ohne Spaß, ich weiß nicht, was in letzter Zeit los war, aber ständig kullerten Tränen. Aus den wildesten Gründen! Ich werde jetzt mal anfangen zu sammeln, was ich schon für Tränen hatte:

~ Tränen in der Klassenarbeit. Schon mehrfach, aber nur bei den Kleinen. Weil sie eine Aufgabe nicht verstanden oder selbst gemerkt haben, dass sie Fehler eingebaut haben und einen Teil nochmal machen müssen.

~ Tränen nach der Klassenarbeit. Selten bisher, vorgekommen bei den Mittelgroßen. Tat mir selbst sehr leid…die Note war offenbar nicht die erwartete.

~ Tränen, weil es Streit gab. Oft…soooo oft! Bei den Kleinen wegen Kinkerlitzchen („Der nimmt immer meinen Stift weg!“), bei den Mittelgroßen war es auch schon deutlich ernster.

~ Tränen, weil man mit dem Abschreiben von der Tafel nicht mitkommt. Erschreckend oft! Und die kriegen schon immer so viel Zeit!

~ Tränen, weil… ja, weil man die Chemiesachen nicht dabei hatte…
„L., wo sind denn deine Chemiesachen?“ (freundlicher Tonfall!)
-*L. wirft die Arme hoch, schmeißt sich quer über den Tisch* „Die hab ich zu Hause vergessen, weil Mama buhuhuhuhuhuuuu…“

Ja. Ähm.

Neue Nähwerke

Ich habe mich in den letzten Wochen ein wenig intensiver mit Oberteilen auseinander gesetzt, die etwas körpernaher sind als die Gulas. Ein paar Schnitte (Liv von Pattydoo und Frau Marlene von schnittreif) schienen mir anfängergeeignet und da lag ja noch so Stoff rum…

Meine erste Frau Marlene:
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Den Stoff gab es von der besten Patentante zu Weihnachten. Der Naht am Hals ist noch nicht so schön und ich kann noch keine Säume nähen… habe die an den Armen und unten nochmal abgetrennt und breite Bündchen angenäht. So gefällt sie mir gut! Ist für das momentane Wetter aber etwas dünn und geht nur mit Jacke drüber.

Es folgte, weil der Schnitt echt cool und wirklich anfängerfreundlich ist, schnell eine zweite Frau Marlene:

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Da bin ich ein bisschen mutig geworden und habe mal mit Stoffen rumgespielt. Gar nicht sooo schlecht, oder? Das hatte ich sogar schon in der Schule an!

Das hier ist die Liv:
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Schultern sind noch nicht so meins. Aber ich mag den breiten Kragen!

Hier liegt noch grüner Sweat und pflaumenfarbener Cord rum. Beim Sweat bin ich mir nicht sicher, aus dem Cord wird aber auf jeden Fall wieder ein Ballonrock. Und vermutlich eine Zylindertasche von der aktuellen Farbenmix Taschenspieler 🙂