Jahresrückblick – 2017

Auf besonderen Wunsch habe ich mal grade eine Zeugnisschreib-Lücke gewählt und was anderes geschrieben: Einen Jahresrückblick, yeah! Gab es letztes Jahr auch schon.

Dann mal viel Spaß!

Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war Dein Jahr?
Ich glaube, eine 7. War schon recht gut, denke ich!

Zugenommen oder abgenommen?
Mal zu und dann wieder ab. Nachdem ich in den Osterferien spontan dolle krank war, musste ich wieder ein bisschen zulegen, sonst eher gleichbleibend.

Haare länger oder kürzer?
Gute Frage: An den Seiten sind es so drei bis fünf Millimeter, der Rest in der Mitte geht inzwischen bis zu den Ohren runter. Vor allem waren sie zwischendurch deutlich bunter als sonst!

Mehr Kohle oder weniger?
Etwas mehr, man steigt ja in den Tabellen automatisch auf.

Besseren Job oder schlechteren?
Gleicher Job, mehr eingegroovt, ich find’s grade besser als vorher! Letztes Jahr war ich noch recht angespannt und ordentlich gestresst, das wird immer besser. Glaube ich.

Mehr ausgegeben oder weniger?
Ähnlich wie im letzten Jahr.

Mehr bewegt oder weniger?
Auch ähnlich, wobei ich das mit dem Laufen grade etwas schleifen lasse…

Der hirnrissigste Plan?
Zu Fuß von der Edertalbrücke mal eben schnell zum Tierpark hochgehen. Das ist doch recht weit!

Die gefährlichste Unternehmung?
Gefühlt: Die Fahrt zu einem Rasta Knast-Konzert bei plötzlich einsetzendem Schneefall. Ich dachte, ich lande jeden Moment im Graben.

Die teuerste Anschaffung?
Anfang des Jahres habe ich mir eine Overlock-Maschine gekauft, die ich sehr liebe.

Das leckerste Essen?
Ein Abendessen zum Hochzeitstag in einem recht schicken Laden hier vor Ort. Ich glaube, so viel habe ich bisher auch noch nicht für Essen ausgegeben, aber es hat sich dermaßen gelohnt!

Buch des Jahres?
Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr von Walter Moers. Ich bin noch nicht durch, aber alleine die Bilder! Ganz zauberhaft.

Serie des Jahres?
Please like me. Schaue ich grade nebenbei beim Nähen nochmal.

Film des Jahres?
Gerald’s Game, eine der besten King-Verfilmungen, die ich bisher gesehen habe. Trifft den Ton des Buchs unfassbar gut, der schleichende Horror, der sich vor allem im Kopf der Protagonistin abspielt, ist wahnsinnig toll dargestellt.

Das beste Album?
Life is good von Flogging Molly

Das beste Lied?
Wem du’s heute kannst besorgen von Faber weil Ohrwurmcharakter 😉

Das beste Spiel?
Digital:
Dead by Daylight hab ich supergerne gespielt, bin aber waaaaahnsinnig schlecht.

Analog:
T.I.M.E Stories, das gab’s mal zum Geburtstag und wir haben es dann endlich mal probegespielt, supergut!

Das schönste Konzert/Musical?
Die Konzerte von Flogging Molly und Rasta Knast waren toll. Bei letzterem vor allem die Atmosphäre: Ich wusste nicht, dass mir schrabbelige Garagen-Konzerte so fehlen! Das habe ich früher, als der große Bruder noch bandaktiver war, sehr regelmäßig gemacht. Völlig verrauchte Läden, semi-guter Sound, Pogo, fliegende Bierflaschen, irre Stimmung.
Zum Ende des Jahres waren der große Bruder und ich noch beim Punk im Pott, auch da hat mich der Rasta Knast völlig mitgenommen. Die wogende Pogo-Masse im Gegenlicht zu Texten, die mit dem Leben abrechnen. So krass, so gut!

Die meiste Zeit verbracht mit …?
Eigentlich meinem Schreibtisch… und meinem Mann!

Die schönste Zeit verbracht mit …?
– meinem Mann, besonders der Sommerurlaub war toll!
– dem großen Bruder auf Konzerten.
– meinen Schülern auf der Klassenfahrt, ganz andere Kinder als im Klassenraum zum Teil!
– den paar Goldstücken im Kollegium auf der Klassenfahrt, bei gemeinsamen Korrekturnachmittagen und Abendessen.

Vorherrschendes Gefühl?
Läuft doch irgendwie!

2017 zum ersten Mal getan?
Auf einer Tattoo-Convention gewesen.

2017 nach langer Zeit wieder getan?
Eine Klassenfahrt gemacht! Diesmal eben auf der anderen Seite. War gar nicht so schlimm!

3 Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können?
– Kranksein in den Osterferien. Braucht kein Mensch.
– Konferenzen.
– Einen Todesfall im weiteren Umfeld Ende des Jahres.

Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Sooo schwierig… aber meine Mit-Klassenlehrerin hat sich sehr über den Babybeutel gefreut, den ich ihr genäht habe!

Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Mein Mann hat mir zu Weihnachten eine alte Schreibtischlampe aus den 20ern geschossen. Die ist wunderschön!

Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
„Danke für’s Dasein und Zuhören und so.“

Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
Ich weiß es nicht… ich habe viel geschrieben, vielleicht war da was bei.

Und was war sonst noch?
Es gab recht viel Licht und Schatten im letzten Jahr. Ich habe meine Patentante getroffen, die ich vorher Jahre nicht gesehen hatte. Also wirklich 15 Jahre oder so. Kurz danach wurde bei ihr eine schlimme Krankheit diagnostiziert. Ich schreibe viele Nachrichten mit ihren Söhnen, mal Mails, mal übers Telefon, wir verstehen uns gut und ich freue mich unheimlich darüber, dass der Kontakt da ist, aber es sind auch so viele traurige Nachrichten dabei, so viel Hilflosigkeit.
Viele neue Babys, einige erst im nächsten Jahr, eins ist so grad eben noch in diesem Jahr auf die Welt gekommen und gehört zu meinen zauberhaften Nichten, sehr viele Hochzeiten, Liebesglück. Ein Mensch, der kaum älter war als ich, der nicht mehr da ist und so viel verbrannte Erde hinterlässt.
Ärger mit den Vermietern, viel Zeit in der Hängematte im Garten.
Zusammengefasst ein recht okayes Jahr, Höhen und Tiefen.

Pläne fürs neue Jahr
Mal kurz ein Blick auf die Pläne des letzten Jahres:

– im Sommer in der Hängematte liegen und zur Documenta fahren

Hab ich gemacht! Beides! Wir haben in der Nähe von Kassel gezeltet und waren zwei Tage auf der Documenta unterwegs. Das war beides unheimlich toll!

– Zombiecide lernen

Ha, so grad noch geschafft! Von den besten großen Geschwistern gab es die Basisversion zu Weihnachten und wir können es jetzt! Mehr oder weniger…

– meine Haare bunt färben

Gemacht, war mega! Mach ich 2018 direkt nochmal!

Die neuen Pläne:
– Sommerurlaub in Florenz mit den Schwiegervätern
– unsere Hochzeit einigermaßen groß nachfeiern
– umziehen. Vielleicht. Mal gucken!

Euch paar Lesern alles Gute für 2018, Glück, Gesundheut und allen Glitter, den ihr braucht!

Advertisements

#12von12 im Dezember 2017

Ich würde ja so gerne mal wieder ein 12von12 posten, habe in den letzten Monaten aber entweder keine Zeit zum Schreiben oder nicht genug Bilder gehabt.
Diesen Monat auch. Verflixt!

Aber, auf besonderen Wunsch hin: Sehet, ein Beitrag! Ich schummle dabei aber vielleicht ein bisschen!

Wie gehabt hier der Link zur großen Sammlung: klick!

1. Also, der 12. ist ein Dienstag. Ein langer Dienstag für mich, der morgens mit einem Kaffee aus meiner aktuellen Lieblingstasse.
In der Schule warten auf mich 9er und 10er, die aktuell nur so semi-lernwillig sind. Es ist etwas krampfig, aber gut, die kriegen die Kurve auch noch!

2. Vor der Schule darf ich noch an meinen Adventskalender. Der Wolf hat einen aus dem Bodyshop besorgt und da war bisher vor allem Duschgel drin und vielleicht rieche ich schon den ganzen Dezember wie ein Obstkorb… Das ist übrigens eines der mädchenhaftesten Dinge, die ich je besessen habe!

3. Diesmal: Eine Seife, die dolle nach Vanille duftet! Also, Vanilleobstkorb ab morgen…

4. Es ist wieder Klausurzeit, meine Schüler schreiben fleißig und ich nutze die Zeit, um Unterricht vorzubereiten. Mit einer meiner elften Klassen destilliere ich nächste Woche den Alkohol aus Glühwein raus. Bisschen praktisches Arbeiten, dokumentieren und protokollieren üben, passend zum Thema und zu Weihnachten… also, ich freu mich drauf!

5. Ergebnis des Klausurtermins: Arbeit 1/28. Diese Woche kommen noch weitere 25 Deutsch- und 29 NW-Arbeiten. Yay!
In meiner Freistunde wollte ich eigentlich schon mit der Korrektur anfangen, hatte aber ein paar spontane, recht wichtige Gespräche, also bleibt mir diese schöne Arbeit für den heimischen Schreibtisch. Ein Fest!
Am Freitag bleibe ich mit ein paar Goldstückkollegen zum gemeinsamen Korrigieren in der Schule, da schaffe ich ein bisschen was weg. Vor den Herbstferien haben wir das auch einmal gemacht. Einen Nachmittag sitzen und sich beim Korrigieren eben nicht von Haushalt und Co ablenken lassen…außerdem kann man danach noch super gemeinsam auf den Weihnachtsmarkt, aber das ist ja nur Nebenschauplatz 😉

6. Nachmittags ist Dienstbesprechung, unsere aktuelle Schulleitung schafft es wunderbar, sich an den Zeitplan zu halten. Das ist klasse und echt selten, diese Besprechungen kosten sonst gerne unfassbar viel Zeit. Diesmal ging es ziemlich gut und das ist auch wichtig!

7. Schummelbild:
Auf dem Heimweg höre ich Podcasts. Eigentlich bin ich ja ein Hörbuch-Mensch, habe mich jetzt aber an Krimis ein wenig satt gehört.
Durch den Internetfreund wurde mir Radio Nukular empfohlen und ich hab mich erstmal durch ein paar verschiedene Themen gehört (Der große Mädchenpodcast. 6. Stunden. SECHS!) und gehe jetzt chronologisch durch. Ich bin großer Fan inzwischen, die Jungs sind klasse!
Es gab übrigens wieder einen „Seien Sie dabei!“-Moment:
Seien Sie dabei, wie frau kleineschwester traum- und podcastverloren ihre Autobahnausfahrt verpasst und einen Umweg von gut 20 Minuten fahren muss! Ein Spaß für die ganze Familie!

8. Nachmittags um viertel nach vier dann noch ein schnelles „Mittagessen“:

9. Schummelbild 2:
Ich bin nur ganz kurz zu Hause, der Wolf und ich gucken uns nach einer neuen Wohnung um und haben noch einen Besichtigungstermin, der toll läuft. Wir sind gespannt!
Im Anschluss daran endlich Abendessen und die letzte Folge Alias Grace. Ich bin nicht sicher. Die Serie war schon recht okay, mir aber fast ne Spur zu langsam. Aber die Auflösung hat mir gefallen!

10. Nach Serien und Essen mache ich noch etwas Haushalt und höre mir dabei – apropos Poscast – die neue Folge vom Fernsehballett an.

11. Ein bisschen um die Deko herum staubwischen…
Familienbedingt steht hier immer einiges aus dem Erzgebirge. Ich mag die Fuguren immernoch gerne, die meisten habe ich irgendwann mal als Kind bekommen. Die machen so ein heimeliges Gefühl 🙂

12. Bevor es ins Bett geht, wird noch ein bisschen genäht. Im Moment wachsen um mich herum in Kollegium und Familie überall Babybäuche und für die kleinen kann man so nieldichen Kram nähen.

So gab es mit ein bisschen Gemogel doch wieder ein 12von12! Als nächstes dann der Jahresrückblick. Wie der wohl wird?

Der letzte Monat: September.

#12von12 im April 2017

Ein neuer Monat, ein neues 12von12 und hier findet ihr wie gehabt die Sammlung vieler teilnehmender Blogger, die bei der Aktion einen Blick in ihren Alltag gewähren.

Ich habe es auch geschafft, zwölf Bilder zu machen, allerdings hätte der Tag langweiliger nicht sein können. Aber seht selbst!

Der Tag startet einfach mal schon um halb fünf morgens. Grund dafür ist ein spontaner Anfall von leisure sickness (Diagnose umstritten, ich tu ja gerne so, als wüsste ich alles, aber Medizin hab ich nun nicht studiert…), der mich am Dienstag ans Bett bzw. Sofa fesselt. Mein Schlafrhythmus und meine Ernährung sind tags darauf darum so durcheinander, dass ich schon um 4.26Uhr aufwache und hellwach bin. Deshalb gibt’s erstmal Tee und Brühe, um wieder klar zu kommen, und irgendeine Serie. Ich glaube, es war American Horror Stories. Da ist der Plot der 5. Staffel so verwirrend und voll von charakterlosen, dunkelhaarigen Männern, dass man sich beim Zugucken eh keine Mühe geben muss… Aber Lady Gaga trägt wenigstens hübsche Kleider!

Später am Tag ist der Kreislauf ein bisschen wacher und es gibt Frühstück. Schonkost, man will es ja nicht übertreiben. Aber es scheint zu klappen!

Da der Mann im Haus ebenfalls kränkelt, bleibt grade sehr viel Haushaltskram liegen. Ich verräume also im Schneckentempo den Spülmaschineninhalt und falte ’ne Maschine Wäsche weg und muss dann erstmal wieder ’ne Runde aufs Sofa. Ohne Spaß, dass einen das so aus dem Leben schießt…

Mittagessen, wieder Schonkost: Zwieback und Brühe. Ich habe an dem Tag übrigens die Hühnerbrühe verlorgen. Ernsthaft. Ich hab mir morgens Hühnerbrühe gemacht und danach das Glas mit dem Brühepulver nicht wieder gefunden. Es. Ist. Weg. Keine Spur. Nicht im Kühlschrank, nicht in irgendeinem anderen Küchenschrank, einfach weg! Bin ein bisschen beeindruckt von mir selbst, was ich so für Tricks kann.

Auch, wenn man es uns Lehrern selten glaubt, aber auch in den Ferien ist gelegentlich Schule angesagt. Hier sieht man einen Teil meiner Unterrichtsvorbereitung für die Wochen nach den Ferien. Meine Kleinen dürfen was zum Thema Stoffgemische machen, die muss ich noch entsprechend abfüllen und mit zur Schule nehmen. Also, die Stoffgemische. Nicht die Schüler. Das mit dem Abfüllen kriegen zumindest die Großen (Grüße an dieser Stelle, ihr lest doch schon wieder mit! Lest lieber Kram, der euch auf die Prüfung vorbereitet, ihr fauler Haufen! 😉 ) wunderbar selbst hin.

Zu Belohnung gibt’s danach den neuen Podcast von Sarah Kuttner und Stefan Niggemeier, den ich ganz fantastisch finde. Sarah Kuttner ist eh großes Kino und mit welcher Inbrunst die mit Stefan Niggemeier über Serien und Events des deutschen Fernsehens schimpfen oder schwärmen kann, ist ein Traum. Macht sehr, sehr viel Spaß!
Außerdem kann ich beim Hören liegen, das kommt mir grad sehr entgegen.

Der Wolf kommt früher heim, wie erwähnt, dem geht’s auch mies. Sobald ich mich in der Lage fühle, sorge ich mit ca einer Tonne Milchreis für ein frühes Abendbrot. Es gibt in jedem Haushalt übrigens eine leicht verranzt aussehende Tupperdose mit Zimt-Zucker-Mischung. Gehört sich so!

Für mich ist im Milchreis ein geriebener Apfel versteckt. Kinder, ich weiß jetzt alles über Schonkost! Äpfel sind super, zumindest geschält und gerieben, Bananen auch, Zwieback sowieso…fragt mich einfach!

Danach verdrömeln wir noch ein bisschen Zeit auf dem Sofa mit Please like me, einer ganz wunderbaren Serie, die mir übrigens von Sarah Kuttner und Stefan Niggemeier ist irgendeinem Podcast empfohlen wurde… welcher war das noch gleich…?

Das Problem daran, wenn ich nur rumliege und eigentlich zu viel Zeit habe, ist, dass ich im Internet ganz häufig schöne Dinge finde und dann auch sofort haben muss. Zum Beispiel ein Schnittmuster. Ich hab’s dann auch direkt mal gekauft und gedruckt und über STUNDEN zusammengeklebt. Ich. Bin. SO. LANGSAM! Es macht mich kirre…

Nach einer Ewigkeit (mehr als die Hälfte der Zeit saß ich auf meinem Sitzkissen und habe das Schnittmuster angestarrt…) bin ich fertig und suche in meinen Resten nach Stücken, die ich zum Testen nehmen kann. Neue Schnitte sind ja immer so eine Sache. Bevor ich da den „guten“ Stoff anschneide, nehm ich erstmal den, der eh noch da ist und weg muss. Es wird ein Raglan-Shirt, blau mit schwarzen Ärmeln und schwarzem Bündchen.

Zum Abschluss des Tages gibts noch eine Brühe (Hühnerbrühe ist weiterhin verschwunden! Magic!) und ein, zwei Runden The Binding of Isaac, immerwährendes Lieblings-Zwischendurch-Spiel.

Ein sehr lahmer und trotzdem anstrengender Tag. Boah. Das mit dem Kranksein brauche ich so schnell nicht nochmal…

Hier der letzte Monat: März.
Und hier, letztes Jahr.

Jahresrückblick – 2016

Nachdem hier alles ewig brach lag (Antworten darauf finden sich zum Teil weiter unten!), versuche ich mich mal einen einem Jahresrückblick. Habe ich letztes Jahr auch gemacht Die Fragen dafür habe ich mir aus dem Beitrag und an anderen Orten aus dem Internet zusammengesucht, z.B. hier.

Dann mal viel Spaß!

Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war Dein Jahr?
Achja. 6-7, glaube ich. Gab einige sehr tolle und einige nur so mittelgute Sachen.

Zugenommen oder abgenommen?
Gleichbleibend, glaube ich.

Haare länger oder kürzer?
Eher kürzer. Meine Friseurin und ich haben uns auf eine ganz gute Länge geeinigt, die ist aber noch ein Stück kürzer als letztes Jahr

Mehr Kohle oder weniger?
Mehr. Von der angestellten Lehrkraft an einer Sek I-Schule zur verbeamteten Lehrkraft an einer Schule mit Sek-II.

Besseren Job oder schlechteren?
Gleicher Job, anderes Umfeld. Es ist sehr anstrengend.
Die neue Schule ist noch im Aufbau und verfolgt einige Konzepte, die mir neu sind und für die ich vielviel Zeit brauche. Dazu kommen zig Konferenzen und spontane Wir-müssen-da-noch-schnell-was-planen-Treffen, die dem Aufbau geschuldet sind. Ist alles nicht ohne! Dabei gehen viele Nachmittage drauf und wenn mir der Nachmittag fehlt, muss die Unterrichtsvorbereitung abends stattfinden, das ist recht…uff.
Der Job ist also weiterhin der beste der Welt, aber ich werde noch meine Zeit brauchen, um mich einzugrooven.

Mehr ausgegeben oder weniger?
Ich glaube, mehr. Wenn ich mehr Geld habe, verschwinder da auch mehr!

Mehr bewegt oder weniger?
Insgesamt gefühlt mehr. Auch wenn ich zum neuen Job bzw. zur neuen Schule mit dem Auto fahren muss, habe ich das Gefühl, mich zumindest bewusst mehr zu bewegen. Ich habe das mit dem Laufen einigermaßen regelmäßig 1-2x pro Woche eingehalten und bin recht stolz darauf!

Der hirnrissigste Plan?
Das WIZO-Konzert im Herbst. Es war an einem Sonntag Abend und ich hatte am nächsten Tag Schule. Das war ein sehr anstrengender Montag.

Die gefährlichste Unternehmung?
Ich glaube, ich habe nichts Gefährliches unternommen…vielleicht sollte ich das ändern!

Die teuerste Anschaffung?
Mein Auto! Gehört auch noch nicht ganz mir, aber inzwischen zumindest mehr als zur Hälfte

Das leckerste Essen?
Gebratener Tintenfisch auf Mallorca.

Buch des Jahres?
Zweier ohne von Dirk Kurbjuweit. Ich musste das lesen, weil es für meinen 10er-Kurs in Deutsch prüfungsrelevant ist, und fand es richtig gut! Eine tolle, tiefgehende Geschichte.

Serie des Jahres?
Orphan Black! Dieses Jahr entdeckt und sehr schnell verschlungen.

Film des Jahres?
Hush. Ein Horrorfilm mit einem grundsätzlich bekannten Aufbau (jemand mit Maske versucht, in ein Haus mit einer einsamen Bewohnerin einzudringen) und einem coolen Detail (die Bewohnerin ist taub).

Das beste Album?
Der von WIZO.

Ahemhem… ALERTA!

Das beste Lied?
Antifa von WIZO und Blood von den Dropkick Murphys.

Das beste Spiel?
Digital:
Ich hab nur wenig gespielt. Aber wenn ich mich richtig erinnere, war Firewatch eines der Spiele, die ich durchgespielt habe und das hat mich sehr begeistert. Wunderschön und toll geschrieben, auch wenn die Auflösung ein bisschen meh ist.

Analog:
Dobble!

Das schönste Konzert/Musical?
Das WIZO-Konzert im Herbst.

Die meiste Zeit verbracht mit …?
Meinem Mann ❤

Die schönste Zeit verbracht mit …?
Hier lasse ich die Antwort vom letzten Jahr stehen und hoffe, dass es nächstes Jahr auch so ist (wobei das Nähen mit der großen Schwester zu kurz gekommen ist dieses Jahr!):
Meinen Geschwistern (nähen und Urlaub mit der großen Schwester, kochen und Konzerte mit dem großen Bruder) und meinem Mann.

Vorherrschendes Gefühl?
Uff…!

2016 zum ersten Mal getan?
Geflogen und ein total cooles Kleid genäht (von dem ich ein nur sehr schlechtes Foto habe):

kleid

2016 nach langer Zeit wieder getan?
Joggen gegangen!

3 Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können?
– Streit mit dem Schwiegervater im Urlaub. Eine Kombination aus missglückter Kommunikation und Unterzuckerung.
– Migräne.
– Konferenzen.

Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Diese Punkte sind ja immer schwierig… Ich glaube, der große Bruder hat sich über das Armband mit der Gravur „I solemnly swear that i am up to no good“ gefreut und mein Mann mochte die Lampe, die er von mir bekommen hat.

Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Eine Hängematte von meinen Eltern! Ich kann den Sommer kaum abwarten!

Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
<3-Kollege: "Ihr macht das gut mit eurer Klasse!"

Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
Auch so schwierig…Ich weiß es nicht.

Und was war sonst noch?
Der Schulwechsel macht mir zugegebenermaßen zu schaffen. An meiner letzten Schule bin ich in ein sehr routiniertes Team gerutsch, habe dort schnell meinen Platz gefunden und hatte tolle junge Kollegen, mit denen ich einen gemeinsamen Start hatte.
Die tollen jungen Kollegen habe ich jetzt wieder, in meinem neuen Kollegium sind einige Goldstücke. Aber da die Schule eben noch im Aufbau ist, sind viele Dinge unorganisiert und ungeklärt. Das stresst mich und ich habe das Gefühl, mit meiner Zeit nicht hin zu kommen und niemandem gerecht zu werden.
Auf der anderen Seite funktioniert da auch eine Menge und ich bin das erste Mal Klassenlehrerin.
Ich bereue den Schulwechsel nicht, aber ich denken gerne an meine erste Schule zurück.

Pläne fürs neue Jahr
Lustig, wenn ich mir die Pläne vom letzten Jahresrückblick angucke:
Urlaub mit der anderen Seite der Familie, das wird so spannend! -> war es! Ein wirklich schöner Urlaub, auch wenn es schwierige Momente gab.
Weniger grübeln, routinierter werden. -> klappt zum Teil. Da es an der neuen Schule so viel zu planen gibt, grübele ich immernoch viel. Aber inzwischen bin ich besser darin,  Feierabend zu machen.
Mehr Konzerte besuchen! -> der Plan besteht weiterhin, für das nächste sind die Karten schon gekauft, vom letzten Pfeifen noch die Ohren.

Also, neue Pläne fürs neue Jahr:
– im Sommer in der Hängematte liegen und zur Documenta fahren
– Zombiecide lernen
– meine Haare bunt färben

Kommt gut rüber, ihr wenigen, die das lest, wir sehen uns im nächsten Jahr!

Eine Tüte Buntes #2

Ein paar Eindrücke von dem, was in letzter Zeit hier los war. Eine ganze Menge nämlich! Es geht mit großen Schritten auf die Ferien zu, da werden Wandertage gemacht, Abschiedsreden gehalten undundund.

Nebenbei gab es im Haushalt kleineschwester folgende Neuigkeiten:

Mobilität

Ich besitze jetzt ein Auto! Hätte jemand meinem 19-jährigen Ich gesagt, dass ich 2016 kurze Haare, eine Nähmaschine und ein Auto habe, ich hätte…vermutlich einfach weitergelesen. Aber ungläubig.

IMG_20160604_114122322

Der Wolf hat sich darum gekümmert und mir für einen sehr fairen Preis einen 14 Jahre alten Neuwagen gekauft. Das blaue Osterei ist kaum bewegt worden, dafür aber top gepflegt. Ich habe schon die ersten Probefahrten gemacht – sogar durch die Stadt – und dabei nicht geweint.
Insider wissen: Ich hasse Autofahren. Vor allem in der Stadt. Seit Beginn meines Studiums bin ich kaum gefahren und entsprechend schissig, wenn ich mal ans Steuer muss. Aber ich habe das Gefühl, dass das durch die Tatsache, dass ich jetzt ein eigenes Auto habe, besser wird. Es ist nicht Papas Auto, in das ich Kratzer fahre, sondern meins. Wichtiger psychologischer Aspekt scheinbar!

Wohnort

Wir werden in den nächsten Wochen umziehen. Nicht wirklich weit, aber die Wohnung ist größer und hat Garten. Dafür werden schon fleißig Kartons gepackt und ständig laufen Leute durch unsere Wohnung und wollen vielleicht einziehen. Das ist ja auch unangenehm, oder? Fremde Leute in der noch bewohnten Wohnung:
„Ja, hier sehen sie unser Schlafzimmer…“ – brrrr.
Aber so langsam sollte sich jemand gefunden haben, der einziehen darf. Hoffentlich.

Der Wolf hat bald eine Woche Urlaub und dann werden wir mit der Hilfe seines Bruders den Großteil der Wohnung leer räumen. Uff.

Außerdem ziehen unsere Lielingsnachbarn um. Die beiden sind sehr gute Freunde von uns und ohne in der Nachbarschaft wird es hier…naja, irgendwie blöd.

Balkonsommer

Aktuell ist es hier abwechselnd regnerisch und schwül, die Pflanzen auf meinem Balkon rasten total aus. Die Bilder habe ich schon vor ein paar Tagen gemacht, inzwischen ist schon wieder alles mindestens ’nen halben Meter gewachsen.

IMG_20160601_161126889

Erdbeeren und Kräuter

IMG_20160601_161140381

Zimtbasilikum und Pfirsichsalbei neben Zitronenverbene

IMG_20160601_161200935

Stachelbeere

IMG_20160601_161215358

IMG_20160601_161223348_HDR

Das war irgendeine Samenmischung. Wächst wie blöd, blüht inzwischen an einigen Stellen und zieht Hummeln an.

IMG_20160601_161232520

Lavendel

IMG_20160601_161248060

IMG_20160601_161256833_HDR

IMG_20160601_161313031

IMG_20160601_161332904

Basilikum (aus dem Supermarkt)

Abschiede

Die Klassen, mit denen ich die letzten Stunden verbracht habe, verabschieden sich so langsam. Den Strauß von meinen Zehnern zeigte ich ja schon, aber auch die Fünfer haben sich verabschiedet. Die Karte ist ganz süß und von allen unterschrieben. So klasse 🙂
Das Buch darunter ist übrigens von einer Kollegin, die meinte, dass da mein Name drauf stehe.

IMG_20160608_151522953

Was noch?

In den kommenden Tagen stehen noch ein paar Dinge an:
– Lehrersilvester (= Kollegiumsabend vor den Zeugnissen)
– mehr Kisten packen
– Sushi mit den Lieblingskolleginnen (nach den Zeugnissen)
– letzte Stunden mit zwei tollen Klassen
Von meiner Chemie-AG habe ich mich schon verabschiedet. In einer der letzten Stunden haben wir einen Schaumlöscher gebaut!

IMG_20160602_140847890

IMG_20160602_141438058

Und dann geht es auch schon in die Sommerferien und in den Urlaub! 🙂