#12von12 im April 2017

Ein neuer Monat, ein neues 12von12 und hier findet ihr wie gehabt die Sammlung vieler teilnehmender Blogger, die bei der Aktion einen Blick in ihren Alltag gewähren.

Ich habe es auch geschafft, zwölf Bilder zu machen, allerdings hätte der Tag langweiliger nicht sein können. Aber seht selbst!

Der Tag startet einfach mal schon um halb fünf morgens. Grund dafür ist ein spontaner Anfall von leisure sickness (Diagnose umstritten, ich tu ja gerne so, als wüsste ich alles, aber Medizin hab ich nun nicht studiert…), der mich am Dienstag ans Bett bzw. Sofa fesselt. Mein Schlafrhythmus und meine Ernährung sind tags darauf darum so durcheinander, dass ich schon um 4.26Uhr aufwache und hellwach bin. Deshalb gibt’s erstmal Tee und Brühe, um wieder klar zu kommen, und irgendeine Serie. Ich glaube, es war American Horror Stories. Da ist der Plot der 5. Staffel so verwirrend und voll von charakterlosen, dunkelhaarigen Männern, dass man sich beim Zugucken eh keine Mühe geben muss… Aber Lady Gaga trägt wenigstens hübsche Kleider!

Später am Tag ist der Kreislauf ein bisschen wacher und es gibt Frühstück. Schonkost, man will es ja nicht übertreiben. Aber es scheint zu klappen!

Da der Mann im Haus ebenfalls kränkelt, bleibt grade sehr viel Haushaltskram liegen. Ich verräume also im Schneckentempo den Spülmaschineninhalt und falte ’ne Maschine Wäsche weg und muss dann erstmal wieder ’ne Runde aufs Sofa. Ohne Spaß, dass einen das so aus dem Leben schießt…

Mittagessen, wieder Schonkost: Zwieback und Brühe. Ich habe an dem Tag übrigens die Hühnerbrühe verlorgen. Ernsthaft. Ich hab mir morgens Hühnerbrühe gemacht und danach das Glas mit dem Brühepulver nicht wieder gefunden. Es. Ist. Weg. Keine Spur. Nicht im Kühlschrank, nicht in irgendeinem anderen Küchenschrank, einfach weg! Bin ein bisschen beeindruckt von mir selbst, was ich so für Tricks kann.

Auch, wenn man es uns Lehrern selten glaubt, aber auch in den Ferien ist gelegentlich Schule angesagt. Hier sieht man einen Teil meiner Unterrichtsvorbereitung für die Wochen nach den Ferien. Meine Kleinen dürfen was zum Thema Stoffgemische machen, die muss ich noch entsprechend abfüllen und mit zur Schule nehmen. Also, die Stoffgemische. Nicht die Schüler. Das mit dem Abfüllen kriegen zumindest die Großen (Grüße an dieser Stelle, ihr lest doch schon wieder mit! Lest lieber Kram, der euch auf die Prüfung vorbereitet, ihr fauler Haufen! 😉 ) wunderbar selbst hin.

Zu Belohnung gibt’s danach den neuen Podcast von Sarah Kuttner und Stefan Niggemeier, den ich ganz fantastisch finde. Sarah Kuttner ist eh großes Kino und mit welcher Inbrunst die mit Stefan Niggemeier über Serien und Events des deutschen Fernsehens schimpfen oder schwärmen kann, ist ein Traum. Macht sehr, sehr viel Spaß!
Außerdem kann ich beim Hören liegen, das kommt mir grad sehr entgegen.

Der Wolf kommt früher heim, wie erwähnt, dem geht’s auch mies. Sobald ich mich in der Lage fühle, sorge ich mit ca einer Tonne Milchreis für ein frühes Abendbrot. Es gibt in jedem Haushalt übrigens eine leicht verranzt aussehende Tupperdose mit Zimt-Zucker-Mischung. Gehört sich so!

Für mich ist im Milchreis ein geriebener Apfel versteckt. Kinder, ich weiß jetzt alles über Schonkost! Äpfel sind super, zumindest geschält und gerieben, Bananen auch, Zwieback sowieso…fragt mich einfach!

Danach verdrömeln wir noch ein bisschen Zeit auf dem Sofa mit Please like me, einer ganz wunderbaren Serie, die mir übrigens von Sarah Kuttner und Stefan Niggemeier ist irgendeinem Podcast empfohlen wurde… welcher war das noch gleich…?

Das Problem daran, wenn ich nur rumliege und eigentlich zu viel Zeit habe, ist, dass ich im Internet ganz häufig schöne Dinge finde und dann auch sofort haben muss. Zum Beispiel ein Schnittmuster. Ich hab’s dann auch direkt mal gekauft und gedruckt und über STUNDEN zusammengeklebt. Ich. Bin. SO. LANGSAM! Es macht mich kirre…

Nach einer Ewigkeit (mehr als die Hälfte der Zeit saß ich auf meinem Sitzkissen und habe das Schnittmuster angestarrt…) bin ich fertig und suche in meinen Resten nach Stücken, die ich zum Testen nehmen kann. Neue Schnitte sind ja immer so eine Sache. Bevor ich da den „guten“ Stoff anschneide, nehm ich erstmal den, der eh noch da ist und weg muss. Es wird ein Raglan-Shirt, blau mit schwarzen Ärmeln und schwarzem Bündchen.

Zum Abschluss des Tages gibts noch eine Brühe (Hühnerbrühe ist weiterhin verschwunden! Magic!) und ein, zwei Runden The Binding of Isaac, immerwährendes Lieblings-Zwischendurch-Spiel.

Ein sehr lahmer und trotzdem anstrengender Tag. Boah. Das mit dem Kranksein brauche ich so schnell nicht nochmal…

Hier der letzte Monat: März.
Und hier, letztes Jahr.

Jahresrückblick – 2016

Nachdem hier alles ewig brach lag (Antworten darauf finden sich zum Teil weiter unten!), versuche ich mich mal einen einem Jahresrückblick. Habe ich letztes Jahr auch gemacht Die Fragen dafür habe ich mir aus dem Beitrag und an anderen Orten aus dem Internet zusammengesucht, z.B. hier.

Dann mal viel Spaß!

Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war Dein Jahr?
Achja. 6-7, glaube ich. Gab einige sehr tolle und einige nur so mittelgute Sachen.

Zugenommen oder abgenommen?
Gleichbleibend, glaube ich.

Haare länger oder kürzer?
Eher kürzer. Meine Friseurin und ich haben uns auf eine ganz gute Länge geeinigt, die ist aber noch ein Stück kürzer als letztes Jahr

Mehr Kohle oder weniger?
Mehr. Von der angestellten Lehrkraft an einer Sek I-Schule zur verbeamteten Lehrkraft an einer Schule mit Sek-II.

Besseren Job oder schlechteren?
Gleicher Job, anderes Umfeld. Es ist sehr anstrengend.
Die neue Schule ist noch im Aufbau und verfolgt einige Konzepte, die mir neu sind und für die ich vielviel Zeit brauche. Dazu kommen zig Konferenzen und spontane Wir-müssen-da-noch-schnell-was-planen-Treffen, die dem Aufbau geschuldet sind. Ist alles nicht ohne! Dabei gehen viele Nachmittage drauf und wenn mir der Nachmittag fehlt, muss die Unterrichtsvorbereitung abends stattfinden, das ist recht…uff.
Der Job ist also weiterhin der beste der Welt, aber ich werde noch meine Zeit brauchen, um mich einzugrooven.

Mehr ausgegeben oder weniger?
Ich glaube, mehr. Wenn ich mehr Geld habe, verschwinder da auch mehr!

Mehr bewegt oder weniger?
Insgesamt gefühlt mehr. Auch wenn ich zum neuen Job bzw. zur neuen Schule mit dem Auto fahren muss, habe ich das Gefühl, mich zumindest bewusst mehr zu bewegen. Ich habe das mit dem Laufen einigermaßen regelmäßig 1-2x pro Woche eingehalten und bin recht stolz darauf!

Der hirnrissigste Plan?
Das WIZO-Konzert im Herbst. Es war an einem Sonntag Abend und ich hatte am nächsten Tag Schule. Das war ein sehr anstrengender Montag.

Die gefährlichste Unternehmung?
Ich glaube, ich habe nichts Gefährliches unternommen…vielleicht sollte ich das ändern!

Die teuerste Anschaffung?
Mein Auto! Gehört auch noch nicht ganz mir, aber inzwischen zumindest mehr als zur Hälfte

Das leckerste Essen?
Gebratener Tintenfisch auf Mallorca.

Buch des Jahres?
Zweier ohne von Dirk Kurbjuweit. Ich musste das lesen, weil es für meinen 10er-Kurs in Deutsch prüfungsrelevant ist, und fand es richtig gut! Eine tolle, tiefgehende Geschichte.

Serie des Jahres?
Orphan Black! Dieses Jahr entdeckt und sehr schnell verschlungen.

Film des Jahres?
Hush. Ein Horrorfilm mit einem grundsätzlich bekannten Aufbau (jemand mit Maske versucht, in ein Haus mit einer einsamen Bewohnerin einzudringen) und einem coolen Detail (die Bewohnerin ist taub).

Das beste Album?
Der von WIZO.

Ahemhem… ALERTA!

Das beste Lied?
Antifa von WIZO und Blood von den Dropkick Murphys.

Das beste Spiel?
Digital:
Ich hab nur wenig gespielt. Aber wenn ich mich richtig erinnere, war Firewatch eines der Spiele, die ich durchgespielt habe und das hat mich sehr begeistert. Wunderschön und toll geschrieben, auch wenn die Auflösung ein bisschen meh ist.

Analog:
Dobble!

Das schönste Konzert/Musical?
Das WIZO-Konzert im Herbst.

Die meiste Zeit verbracht mit …?
Meinem Mann ❤

Die schönste Zeit verbracht mit …?
Hier lasse ich die Antwort vom letzten Jahr stehen und hoffe, dass es nächstes Jahr auch so ist (wobei das Nähen mit der großen Schwester zu kurz gekommen ist dieses Jahr!):
Meinen Geschwistern (nähen und Urlaub mit der großen Schwester, kochen und Konzerte mit dem großen Bruder) und meinem Mann.

Vorherrschendes Gefühl?
Uff…!

2016 zum ersten Mal getan?
Geflogen und ein total cooles Kleid genäht (von dem ich ein nur sehr schlechtes Foto habe):

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2016 nach langer Zeit wieder getan?
Joggen gegangen!

3 Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können?
– Streit mit dem Schwiegervater im Urlaub. Eine Kombination aus missglückter Kommunikation und Unterzuckerung.
– Migräne.
– Konferenzen.

Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Diese Punkte sind ja immer schwierig… Ich glaube, der große Bruder hat sich über das Armband mit der Gravur „I solemnly swear that i am up to no good“ gefreut und mein Mann mochte die Lampe, die er von mir bekommen hat.

Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Eine Hängematte von meinen Eltern! Ich kann den Sommer kaum abwarten!

Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
<3-Kollege: "Ihr macht das gut mit eurer Klasse!"

Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
Auch so schwierig…Ich weiß es nicht.

Und was war sonst noch?
Der Schulwechsel macht mir zugegebenermaßen zu schaffen. An meiner letzten Schule bin ich in ein sehr routiniertes Team gerutsch, habe dort schnell meinen Platz gefunden und hatte tolle junge Kollegen, mit denen ich einen gemeinsamen Start hatte.
Die tollen jungen Kollegen habe ich jetzt wieder, in meinem neuen Kollegium sind einige Goldstücke. Aber da die Schule eben noch im Aufbau ist, sind viele Dinge unorganisiert und ungeklärt. Das stresst mich und ich habe das Gefühl, mit meiner Zeit nicht hin zu kommen und niemandem gerecht zu werden.
Auf der anderen Seite funktioniert da auch eine Menge und ich bin das erste Mal Klassenlehrerin.
Ich bereue den Schulwechsel nicht, aber ich denken gerne an meine erste Schule zurück.

Pläne fürs neue Jahr
Lustig, wenn ich mir die Pläne vom letzten Jahresrückblick angucke:
Urlaub mit der anderen Seite der Familie, das wird so spannend! -> war es! Ein wirklich schöner Urlaub, auch wenn es schwierige Momente gab.
Weniger grübeln, routinierter werden. -> klappt zum Teil. Da es an der neuen Schule so viel zu planen gibt, grübele ich immernoch viel. Aber inzwischen bin ich besser darin,  Feierabend zu machen.
Mehr Konzerte besuchen! -> der Plan besteht weiterhin, für das nächste sind die Karten schon gekauft, vom letzten Pfeifen noch die Ohren.

Also, neue Pläne fürs neue Jahr:
– im Sommer in der Hängematte liegen und zur Documenta fahren
– Zombiecide lernen
– meine Haare bunt färben

Kommt gut rüber, ihr wenigen, die das lest, wir sehen uns im nächsten Jahr!

Eine Tüte Buntes #2

Ein paar Eindrücke von dem, was in letzter Zeit hier los war. Eine ganze Menge nämlich! Es geht mit großen Schritten auf die Ferien zu, da werden Wandertage gemacht, Abschiedsreden gehalten undundund.

Nebenbei gab es im Haushalt kleineschwester folgende Neuigkeiten:

Mobilität

Ich besitze jetzt ein Auto! Hätte jemand meinem 19-jährigen Ich gesagt, dass ich 2016 kurze Haare, eine Nähmaschine und ein Auto habe, ich hätte…vermutlich einfach weitergelesen. Aber ungläubig.

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Der Wolf hat sich darum gekümmert und mir für einen sehr fairen Preis einen 14 Jahre alten Neuwagen gekauft. Das blaue Osterei ist kaum bewegt worden, dafür aber top gepflegt. Ich habe schon die ersten Probefahrten gemacht – sogar durch die Stadt – und dabei nicht geweint.
Insider wissen: Ich hasse Autofahren. Vor allem in der Stadt. Seit Beginn meines Studiums bin ich kaum gefahren und entsprechend schissig, wenn ich mal ans Steuer muss. Aber ich habe das Gefühl, dass das durch die Tatsache, dass ich jetzt ein eigenes Auto habe, besser wird. Es ist nicht Papas Auto, in das ich Kratzer fahre, sondern meins. Wichtiger psychologischer Aspekt scheinbar!

Wohnort

Wir werden in den nächsten Wochen umziehen. Nicht wirklich weit, aber die Wohnung ist größer und hat Garten. Dafür werden schon fleißig Kartons gepackt und ständig laufen Leute durch unsere Wohnung und wollen vielleicht einziehen. Das ist ja auch unangenehm, oder? Fremde Leute in der noch bewohnten Wohnung:
„Ja, hier sehen sie unser Schlafzimmer…“ – brrrr.
Aber so langsam sollte sich jemand gefunden haben, der einziehen darf. Hoffentlich.

Der Wolf hat bald eine Woche Urlaub und dann werden wir mit der Hilfe seines Bruders den Großteil der Wohnung leer räumen. Uff.

Außerdem ziehen unsere Lielingsnachbarn um. Die beiden sind sehr gute Freunde von uns und ohne in der Nachbarschaft wird es hier…naja, irgendwie blöd.

Balkonsommer

Aktuell ist es hier abwechselnd regnerisch und schwül, die Pflanzen auf meinem Balkon rasten total aus. Die Bilder habe ich schon vor ein paar Tagen gemacht, inzwischen ist schon wieder alles mindestens ’nen halben Meter gewachsen.

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Erdbeeren und Kräuter

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Zimtbasilikum und Pfirsichsalbei neben Zitronenverbene

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Stachelbeere

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Das war irgendeine Samenmischung. Wächst wie blöd, blüht inzwischen an einigen Stellen und zieht Hummeln an.

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Lavendel

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Basilikum (aus dem Supermarkt)

Abschiede

Die Klassen, mit denen ich die letzten Stunden verbracht habe, verabschieden sich so langsam. Den Strauß von meinen Zehnern zeigte ich ja schon, aber auch die Fünfer haben sich verabschiedet. Die Karte ist ganz süß und von allen unterschrieben. So klasse 🙂
Das Buch darunter ist übrigens von einer Kollegin, die meinte, dass da mein Name drauf stehe.

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Was noch?

In den kommenden Tagen stehen noch ein paar Dinge an:
– Lehrersilvester (= Kollegiumsabend vor den Zeugnissen)
– mehr Kisten packen
– Sushi mit den Lieblingskolleginnen (nach den Zeugnissen)
– letzte Stunden mit zwei tollen Klassen
Von meiner Chemie-AG habe ich mich schon verabschiedet. In einer der letzten Stunden haben wir einen Schaumlöscher gebaut!

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Und dann geht es auch schon in die Sommerferien und in den Urlaub! 🙂

12 von 12 – Juni 2016

Es war wieder 12 von 12!
Wie gehabt, hier der Link zum Blogeintrag, in dem viele, viele teilnehmende Blogger verlinkt sind.

0.
Dieses Wochenende war Nähkurs! Der erste Tag endete mit Wein und Pizza auf dem Sofa einer lieben Kollegin (mit den anderen lieben Kolleginnen) und intensiven Gesprächen über Schüler, Kollegen, Zyklen und das einzig wahre Chili. 12 von 12 ging also eigentlich da schon los…
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1. Das erste offizielle Bild: Schnelles Frühstück mit dem Wolf, der Nähkurs wartet! Gestern ging es von 10-18Uhr, heute 10-16Uhr. Klingt nach ewig viel Zeit, aber man schafft mal gar nicht so viel.
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2. Konzeptkunst am Bürgersteig vor unserem Haus. Wun-der-schön.
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3. Kurz die Kollegin davon überzeugt, vor dem Kurs noch Erdbeeren zu kaufen. Das sollte man häufiger tun, das war eine gute Entscheidung.
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4. Auf meinem Platz beim Nähkurs lag das Werk von gestern: eine fast fertige Janice (nach Schnitt von pattydoo).
Der Nähkurs wurde geleitet von der Mutter einer Kollegin und fand im ehemaligen Kinderzimmer dieser Kollegin statt. Dementsprechend gemütlich war die Atmosphäre. Unsere Kurscheffin versorgte uns mit Keksen, Kaffee und Mittagessen.
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5. Unserer Kurs setzte sich recht bunt zusammen: mehrere totale Anfänger, fortgeschrittene Anfänger (da würde ich mich einordnen) und Fortgeschrittene. Da war Binnendifferenzierung gefragt, das hat aber auch hervorragend geklappt. Heute Mittag wurde meine Janice mit Labor-Stoff in der Kapuze fertig und ich freue mich tüchtig!
Ich brauchte die den Nähkurs nicht für jeden Schritt, aber für den Reißverschluss und einige kleine Kniffe war das wirklich toll. Außerdem habe ich das Bündchen völlig falsch zugeschnitten (und an den Reißverschluss angenäht…). Dank Kurscheffin hat alles bombig geklappt und ich bin die ganze Zeit trotz Patzer ganz ruhig geblieben. Das klappt im heimischen Nähstudio nicht immer so gut.
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6. Nur echt mit Label! 😉
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7. Material für das nächste Projekt 🙂
Ich hatte noch knapp zwei Stunden als die Janice fertig wurde und habe mich dann fix an ein Shirt gemacht.
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8. 16Uhr, Feierabend, leider nicht ganz fertig geworden. Der Schnitt stammt aus einer Ottobre, es ist ein ganz einfaches Shirt mit Raglanärmeln, die aber mit einer hübschen Rundung angenäht werden. Das sieht ganz schick aus! Sobald es überall gesäumt ist, mache ich ein Tragebild!
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9. Nähkoffer packen und ab nach Hause.
Fazit für den Nähkurs: Ich habe einige Tricks und einiges an Sicherheit mitnehmen können und habe zwar mit den Kolleginnen ganz viel über Schule gesprochen, konnte aber von dem Stress der letzten Wochen sehr gut abschalten. Kurz vor den Sommerferien ist ja immer sehr viel los!
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10. Zu Hause wird gepackt. Wir ziehen um! Nicht weit, aber Kartons müssen trotzdem gepackt werden. Da fällt einem erst auf, wie viele Bücher man so hat. Schlimm!
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11. Als ich nach Hause kam, dachte ich noch, dass ich Blumen gießen müsste. Das Wetter hat mir das freundlicherweise abgenommen, die Minze wächst vor Freude direkt 15cm! Mal abwarten, ob es heute noch lauffreundlicher wird…
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12. Blick vom Sofa: Draußen gießt es in Strömen, drinnen steht noch der Strauß, den ich von meinem 10ern bekommen habe. Die sind jetzt durch und konnten bereits am Freitag mit dem Abschluss in der Tasche in die Ferien starten. Ich gönne es ihnen von Herzen!
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Ein toller Tag an einem wirklich tollen Wochenende! Ich bin ganz glücklich mit meiner Jacke und dem fast fertigen Shirt und hatte eine ganz tolle Zeit mit den Kolleginnen. Richtig, richtig schön!

Beim nächsten 12 von 12 bin ich im Urlaub… ob das dann alles so klappt…

Der letzte Monat bei 12 von 12: Mai.

Eine Tüte Buntes

Ein paar Updates und Kleinigkeiten aus den letzten Tagen und Wochen – mal mit und mal ohne Schulzusammenhang!

Kristall-Update:
Wie ich im letzten 12 von 12 bereits schrob, wurden Kristalle gezüchtet. Ich betreue aktuell eine Chemie-AG und meine Mädels haben fleißig Kali-Alaun gelöst, Impfkristalle festgebunden und Farbe eingerührt. Hier haben wir die Ergebnisse:

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Der hier ist recht klein geblieben… dafür quasi mit Perlenkette!

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Die Kristalle waren nicht ganz leicht zu fotografieren, leider.
Wir haben ganz simple Lebensmittelfarbe zum Einfärben verwendet, die aber vermutlich durch die Einschlüsse das Kristallwachstum und die Form beeinflusst hat. Die Mädels waren trotzdem sehr glücklich mit ihren Ergebnissen!

Übrigens: Ja, reine Mädchen-AG. War von der Schulleitung so gewünscht. Warumauchimmer…
Mir wäre eine „neutrale“ AG „Chemie im Alltag“ lieber gewesen. Eigentlich war das auch der Inhalt. Ich habe die Mädchen viel mit Haushaltschemikalien arbeiten lassen und halte das insgesamt auch für sinnvoller, als „mädchenspezifische“ Experimente zu machen. Was auch immer das sein soll.
Meine Mädels waren mit Indikatoren, Stärkebrei, Backpulverfeuerlöschern, verschiedenen Fingerabdruckpulvern und Papierchromatografie recht zufrieden!

Klamotten-Update:

Auch ein schlechtes Bild, aber: Frau Marlene aus Nashornstoff mit lila Schulterecken und kurzen Ärmeln! Yay! Neues Lieblingsteil!
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Habe noch zwei Shirts hier rumliegen, die ich noch säumen muss, dazu bin ich aktuell etwas zu faul… mache ich aber noch. Einmal Krönchen, einmal Flamingos!

Abschlussklassen-Updates:

Ich bin mir nicht sicher, ob ich mal erwähnte, dass ich eine Abschlussklasse in Deutsch bekommen habe. Denkbar ungünstige Situation: Die Schüler hatten mit mir den vierten Lehrerwechsel in Deutsch seit der 8. Klasse und das im Abschlussjahr. Ich hatte gehörigen Respekt vor dem Unterricht, da ich die Schüler ja auf ihre Prüfung vorbereiten musste. Das erste Mal, dass ich mit sowas konfrontiert wurde!
Vor etwa einem Monat wurden dann die schriftlichen Prüfungen geschrieben und meine Schüler sind da alle recht gut durchgekommen. Puh! Ich glaube auch, sie sind mit meiner Vorbereitung zufrieden gewesen.
Letzte Woche haben sie die Noten erfahren, die für die meisten auch keine Überraschung waren. Die Prüfungsergebnisse waren notentechnisch sehr dicht an den bisherigen Arbeiten dran.
Im Moment werde ich regelmäßig mit den Fragen „Können wir was spielen?“ bzw. „Können wir ’nen Film gucken?“ begrüßt. Zwar wollen die meisten Schüler noch weiter in die Oberstufe, jetzt gerade ist aber wohl total die Luft raus.
Ich habe mit ihnen in den letzten Stunden erst Kommunikationsanalyse gemacht und an einem Artikel für die Abschlusszeitung gearbeitet. Kommende Woche haben sie noch normalen Unterricht, die Woche darauf sind Wandertage und co. für die Abschlussklassen.
Einige aus der Klasse werden mir fehlen im nächsten Jahr! Ich hoffe ja, dass ich irgendwie an eine der Abschlusszeitungen komme…

So, für heute steht dann noch ein Date mit den Kolleginnen an, soziale Kontakte wollen ja auch gepflegt werden (auch außerhalb des Lehrerzimmers!). Deswegen werde ich mal die Stehfrisur auffrischen und losreiten. So long!