Jahresrückblick – 2016

Nachdem hier alles ewig brach lag (Antworten darauf finden sich zum Teil weiter unten!), versuche ich mich mal einen einem Jahresrückblick. Habe ich letztes Jahr auch gemacht Die Fragen dafür habe ich mir aus dem Beitrag und an anderen Orten aus dem Internet zusammengesucht, z.B. hier.

Dann mal viel Spaß!

Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war Dein Jahr?
Achja. 6-7, glaube ich. Gab einige sehr tolle und einige nur so mittelgute Sachen.

Zugenommen oder abgenommen?
Gleichbleibend, glaube ich.

Haare länger oder kürzer?
Eher kürzer. Meine Friseurin und ich haben uns auf eine ganz gute Länge geeinigt, die ist aber noch ein Stück kürzer als letztes Jahr

Mehr Kohle oder weniger?
Mehr. Von der angestellten Lehrkraft an einer Sek I-Schule zur verbeamteten Lehrkraft an einer Schule mit Sek-II.

Besseren Job oder schlechteren?
Gleicher Job, anderes Umfeld. Es ist sehr anstrengend.
Die neue Schule ist noch im Aufbau und verfolgt einige Konzepte, die mir neu sind und für die ich vielviel Zeit brauche. Dazu kommen zig Konferenzen und spontane Wir-müssen-da-noch-schnell-was-planen-Treffen, die dem Aufbau geschuldet sind. Ist alles nicht ohne! Dabei gehen viele Nachmittage drauf und wenn mir der Nachmittag fehlt, muss die Unterrichtsvorbereitung abends stattfinden, das ist recht…uff.
Der Job ist also weiterhin der beste der Welt, aber ich werde noch meine Zeit brauchen, um mich einzugrooven.

Mehr ausgegeben oder weniger?
Ich glaube, mehr. Wenn ich mehr Geld habe, verschwinder da auch mehr!

Mehr bewegt oder weniger?
Insgesamt gefühlt mehr. Auch wenn ich zum neuen Job bzw. zur neuen Schule mit dem Auto fahren muss, habe ich das Gefühl, mich zumindest bewusst mehr zu bewegen. Ich habe das mit dem Laufen einigermaßen regelmäßig 1-2x pro Woche eingehalten und bin recht stolz darauf!

Der hirnrissigste Plan?
Das WIZO-Konzert im Herbst. Es war an einem Sonntag Abend und ich hatte am nächsten Tag Schule. Das war ein sehr anstrengender Montag.

Die gefährlichste Unternehmung?
Ich glaube, ich habe nichts Gefährliches unternommen…vielleicht sollte ich das ändern!

Die teuerste Anschaffung?
Mein Auto! Gehört auch noch nicht ganz mir, aber inzwischen zumindest mehr als zur Hälfte

Das leckerste Essen?
Gebratener Tintenfisch auf Mallorca.

Buch des Jahres?
Zweier ohne von Dirk Kurbjuweit. Ich musste das lesen, weil es für meinen 10er-Kurs in Deutsch prüfungsrelevant ist, und fand es richtig gut! Eine tolle, tiefgehende Geschichte.

Serie des Jahres?
Orphan Black! Dieses Jahr entdeckt und sehr schnell verschlungen.

Film des Jahres?
Hush. Ein Horrorfilm mit einem grundsätzlich bekannten Aufbau (jemand mit Maske versucht, in ein Haus mit einer einsamen Bewohnerin einzudringen) und einem coolen Detail (die Bewohnerin ist taub).

Das beste Album?
Der von WIZO.

Ahemhem… ALERTA!

Das beste Lied?
Antifa von WIZO und Blood von den Dropkick Murphys.

Das beste Spiel?
Digital:
Ich hab nur wenig gespielt. Aber wenn ich mich richtig erinnere, war Firewatch eines der Spiele, die ich durchgespielt habe und das hat mich sehr begeistert. Wunderschön und toll geschrieben, auch wenn die Auflösung ein bisschen meh ist.

Analog:
Dobble!

Das schönste Konzert/Musical?
Das WIZO-Konzert im Herbst.

Die meiste Zeit verbracht mit …?
Meinem Mann ❤

Die schönste Zeit verbracht mit …?
Hier lasse ich die Antwort vom letzten Jahr stehen und hoffe, dass es nächstes Jahr auch so ist (wobei das Nähen mit der großen Schwester zu kurz gekommen ist dieses Jahr!):
Meinen Geschwistern (nähen und Urlaub mit der großen Schwester, kochen und Konzerte mit dem großen Bruder) und meinem Mann.

Vorherrschendes Gefühl?
Uff…!

2016 zum ersten Mal getan?
Geflogen und ein total cooles Kleid genäht (von dem ich ein nur sehr schlechtes Foto habe):

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2016 nach langer Zeit wieder getan?
Joggen gegangen!

3 Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können?
– Streit mit dem Schwiegervater im Urlaub. Eine Kombination aus missglückter Kommunikation und Unterzuckerung.
– Migräne.
– Konferenzen.

Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Diese Punkte sind ja immer schwierig… Ich glaube, der große Bruder hat sich über das Armband mit der Gravur „I solemnly swear that i am up to no good“ gefreut und mein Mann mochte die Lampe, die er von mir bekommen hat.

Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Eine Hängematte von meinen Eltern! Ich kann den Sommer kaum abwarten!

Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
<3-Kollege: "Ihr macht das gut mit eurer Klasse!"

Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
Auch so schwierig…Ich weiß es nicht.

Und was war sonst noch?
Der Schulwechsel macht mir zugegebenermaßen zu schaffen. An meiner letzten Schule bin ich in ein sehr routiniertes Team gerutsch, habe dort schnell meinen Platz gefunden und hatte tolle junge Kollegen, mit denen ich einen gemeinsamen Start hatte.
Die tollen jungen Kollegen habe ich jetzt wieder, in meinem neuen Kollegium sind einige Goldstücke. Aber da die Schule eben noch im Aufbau ist, sind viele Dinge unorganisiert und ungeklärt. Das stresst mich und ich habe das Gefühl, mit meiner Zeit nicht hin zu kommen und niemandem gerecht zu werden.
Auf der anderen Seite funktioniert da auch eine Menge und ich bin das erste Mal Klassenlehrerin.
Ich bereue den Schulwechsel nicht, aber ich denken gerne an meine erste Schule zurück.

Pläne fürs neue Jahr
Lustig, wenn ich mir die Pläne vom letzten Jahresrückblick angucke:
Urlaub mit der anderen Seite der Familie, das wird so spannend! -> war es! Ein wirklich schöner Urlaub, auch wenn es schwierige Momente gab.
Weniger grübeln, routinierter werden. -> klappt zum Teil. Da es an der neuen Schule so viel zu planen gibt, grübele ich immernoch viel. Aber inzwischen bin ich besser darin,  Feierabend zu machen.
Mehr Konzerte besuchen! -> der Plan besteht weiterhin, für das nächste sind die Karten schon gekauft, vom letzten Pfeifen noch die Ohren.

Also, neue Pläne fürs neue Jahr:
– im Sommer in der Hängematte liegen und zur Documenta fahren
– Zombiecide lernen
– meine Haare bunt färben

Kommt gut rüber, ihr wenigen, die das lest, wir sehen uns im nächsten Jahr!

Endlich wieder ein #12von12, die September-Ausgabe 

Nachdem ich es jetzt mehrfach verpasst habe, habe ich gestern zum Glück mal wieder daran gedacht und 12 Bilder gemacht, die meinen Tag zusammenfassen.
Wie gehabt, hier der Link zum Blogeintrag, in dem viele, viele teilnehmende Blogger verlinkt sind.

Am Montag geht es früh los für mich. Nach dem üblichen Müsli zum Frühstück und einm halben Kaffee wird die große Tasche ins kleine Auto geworfen und los geht’s!

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Wie gesagt, es ist früh… Seit diesem Sommer bin ich an einer neuen Schule und muss daher zeitig los. Ich fahre etwa eine halbe Stunde und singe laut das neue Wizo-Album mit. In der Schule angekommen muss ich erstmal in die Sammlung und suche dort pH-Papier. Nichts zu finden, die Sammlung ist noch im Aufbau… Kurz die Sachen für die erste Stunde (Doppelstunde Deutsch, Klasse 9) suchen und rein in den Unterricht. Möglichst motiviert, die meisten Schüler schlafen noch.

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Große Pause heißt Obstpause! Heute mit Äpfeln aus Mamas und Papas Garten. Superlecker und tatsächlich wurmfrei, das ist ziemlich gut.

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Nach der Deutschstunde nehme ich mit einem kleinen Kurs Knopfzellen auseinander. Wir stellen fest, so eine Hörgerätebatterie ist ganz schön geschickt gebaut.
Dann ist für mich Unterrichtsschluss. Aber ich bleibe noch einen Moment: Ich versuche, regelmäßig das Arbeitsverhalten meiner Schüler zu notieren, um am Ende des Schuljahr eine möglichst genaue Rückmeldung geben zu können. Das mache ich in der 5. Stunde.

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Montag ist kurz, daher kann ich schon fahren und zu Hause weiter machen.

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Erstmal aber Mittagspause mit dem Lieblingsgeschirr. Das muss ja zwischendurch mal sein, sonst schafft man ja gar nichts mehr…

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Dann folgt der übliche Nachmittag: Unterricht vorbereiten und nachbereiten, meine Mappen sortieren und was sonst noch so anfällt. Zur Belohnung gibts ein neues Schnittmuster!

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Ich habe nämlich vielleicht ein kleines bisschen Stoff bestellt. Nur ein bisschen. Nunja.

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Dann geht es so langsam ans Abendessen. Es gibt Salat und…

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Kartoffel-Tomaten-Brokkoli-Pfanne.

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Der Wolf und ich haben mit der Serie Jessica Jones angefangen und schauen die beim Essen. Echt nicht schlecht! Wobei ich in David Tennant immer den Doctor sehe und nur schwer einen Bösewicht. Aber gut.

Abends mache ich dann schon mein Essen für den nächsten Schultag fertig. Man sieht: Es gibt Obst.

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Mit den drei ??? geht es dann in Richtung Bett. Twitter lesen und so…

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Am nächsten Tag geht’s schließlich wieder früh hoch!

Mensch. Liest sich wie ein Roman…

Der letzte Monat bei 12 von 12: Mai.

14 Dinge, die ich vor dem Urlaub nicht wusste

1. Man kann Mallorca-Urlaub ohne Touristenströme machen, wenn man sich auf die kleineren Städte konzentriert und sich spanische Restaurants raussucht.
2. Eine Finca mit Pool ist goldwert!
3. Familienurlaube gehen auch mit der Schwiegerfamilie.
4. … wenn der Schwiegervater nicht unterzuckert ist.
5. Eine Außenküche ist mehr als genial.
6. Auf Mallorca gibt es wenig Spinnen, aber dafür Geckos. Das ist um Längen besser!
7. Eine Scheibe Brot, bestrichen mit Olivenöl und mit Salz und frischen Tomaten belegt, ist das beste Frühstück.
8. Wenn der Wetterbericht sagt, dass es 30° und Sonne gibt, braucht man keine langen Hosen und keine T-Shirts.
9. Überhaupt: Eigentlich reichen Shorts, Röcke, Tops und vielleicht mal ein Schal oder Jäckchen.
10. Fehlende Klamotten kann man auch auf einem Markt kaufen.
11. … und dabei ggf. versehentlich handeln.
12. Siesta ist ein gutes Prinzip!
13. Ensaïmadas kann man morgens, mittags und abends essen!
14. Ein Café bombón kann den ganzen Tag retten.

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Eine Tüte Buntes #2

Ein paar Eindrücke von dem, was in letzter Zeit hier los war. Eine ganze Menge nämlich! Es geht mit großen Schritten auf die Ferien zu, da werden Wandertage gemacht, Abschiedsreden gehalten undundund.

Nebenbei gab es im Haushalt kleineschwester folgende Neuigkeiten:

Mobilität

Ich besitze jetzt ein Auto! Hätte jemand meinem 19-jährigen Ich gesagt, dass ich 2016 kurze Haare, eine Nähmaschine und ein Auto habe, ich hätte…vermutlich einfach weitergelesen. Aber ungläubig.

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Der Wolf hat sich darum gekümmert und mir für einen sehr fairen Preis einen 14 Jahre alten Neuwagen gekauft. Das blaue Osterei ist kaum bewegt worden, dafür aber top gepflegt. Ich habe schon die ersten Probefahrten gemacht – sogar durch die Stadt – und dabei nicht geweint.
Insider wissen: Ich hasse Autofahren. Vor allem in der Stadt. Seit Beginn meines Studiums bin ich kaum gefahren und entsprechend schissig, wenn ich mal ans Steuer muss. Aber ich habe das Gefühl, dass das durch die Tatsache, dass ich jetzt ein eigenes Auto habe, besser wird. Es ist nicht Papas Auto, in das ich Kratzer fahre, sondern meins. Wichtiger psychologischer Aspekt scheinbar!

Wohnort

Wir werden in den nächsten Wochen umziehen. Nicht wirklich weit, aber die Wohnung ist größer und hat Garten. Dafür werden schon fleißig Kartons gepackt und ständig laufen Leute durch unsere Wohnung und wollen vielleicht einziehen. Das ist ja auch unangenehm, oder? Fremde Leute in der noch bewohnten Wohnung:
„Ja, hier sehen sie unser Schlafzimmer…“ – brrrr.
Aber so langsam sollte sich jemand gefunden haben, der einziehen darf. Hoffentlich.

Der Wolf hat bald eine Woche Urlaub und dann werden wir mit der Hilfe seines Bruders den Großteil der Wohnung leer räumen. Uff.

Außerdem ziehen unsere Lielingsnachbarn um. Die beiden sind sehr gute Freunde von uns und ohne in der Nachbarschaft wird es hier…naja, irgendwie blöd.

Balkonsommer

Aktuell ist es hier abwechselnd regnerisch und schwül, die Pflanzen auf meinem Balkon rasten total aus. Die Bilder habe ich schon vor ein paar Tagen gemacht, inzwischen ist schon wieder alles mindestens ’nen halben Meter gewachsen.

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Erdbeeren und Kräuter

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Zimtbasilikum und Pfirsichsalbei neben Zitronenverbene

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Stachelbeere

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Das war irgendeine Samenmischung. Wächst wie blöd, blüht inzwischen an einigen Stellen und zieht Hummeln an.

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Lavendel

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Basilikum (aus dem Supermarkt)

Abschiede

Die Klassen, mit denen ich die letzten Stunden verbracht habe, verabschieden sich so langsam. Den Strauß von meinen Zehnern zeigte ich ja schon, aber auch die Fünfer haben sich verabschiedet. Die Karte ist ganz süß und von allen unterschrieben. So klasse 🙂
Das Buch darunter ist übrigens von einer Kollegin, die meinte, dass da mein Name drauf stehe.

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Was noch?

In den kommenden Tagen stehen noch ein paar Dinge an:
– Lehrersilvester (= Kollegiumsabend vor den Zeugnissen)
– mehr Kisten packen
– Sushi mit den Lieblingskolleginnen (nach den Zeugnissen)
– letzte Stunden mit zwei tollen Klassen
Von meiner Chemie-AG habe ich mich schon verabschiedet. In einer der letzten Stunden haben wir einen Schaumlöscher gebaut!

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Und dann geht es auch schon in die Sommerferien und in den Urlaub! 🙂