#12von12 im September 2017

So. Nachdem ich sehr energisch dazu aufgefordert wurde, hier mal wieder Content zu liefern: Jaaaaha, ich mach ja schon!

Wie gehabt hier der Link zur großen Sammlung: klick!

An das 12von12 habe ich zugegebenermaßen erst spät gedacht. Das erste Bild ist irgendwann gegen halb eins auf dem Weg zum Bäcker entstanden. Morgens ist nämlich noch alles ganz schön Essig gewesen. Tags zuvor habe ich es geschafft, mir ganz böse was im Rücken zu klemmen.
Beim Husten.
Genau. Beim Husten. Ich habe gehustet und danach den ganzen Tag fiese Rückenschmerzen gehabt, so fies, dass ich heulend auf dem Sofa saß und der Wolf mich ins Krankenhaus bringen wollte. Die Nachwehen habe ich dementsprechend morgens noch gespürt. Da es aber nach dem Aufstehen merklich besser wird, fahre ich trotzdem zur Schule. Das war auch offensichtlich die richtige Entscheidung, in den ersten beiden Stunden habe ich Chemie bei den Großen und im Chemieraum kann ich ja nur stehen und gehen. Das hilft.
Bis zum ersten Bild bleibt mir übrigens noch zweimal fast das Herz stehen. Das erste Mal, als ein vermisstes Gesicht wieder auftaucht und ein Herzchen unserer Schule sich wieder zum Dienst meldet. Willkommen zurück!
Das zweite Mal, als eine Abordnung Schüler mich panisch holt, weil ein Kind aus meiner Klasse, das vor den Ferien operiert worden ist, einen Ball abbekommen hat. Unterstützt von tollen Sanis bringen wir den Unglücks-Keks rein und nach ein bisschen Erhohlungsphase ist alles wieder gut. Puh. Schon fast zu viel Action für den Tag!

1. Der gute Kollege erinnert mich und das erste Bild knippse ich stümperhaft in meine Einhorntasche hinein. Versorgung für den Rest des Tages.

2. Zurück am Platz. Ich hab übrigens den schönsten Platz, weil überall Tiere auf meinem Platz sind!
Der gute Kollege und ich stellen immer wieder fest, wie dolle wir nicht malen können und übertreffen uns auch immer wieder damit! Geschwisterlich werden noch schnell ein paar Vitamine geteilt. Aber damit sammle ich auch nur noch eben Minuskalorien, damit ich eine Kürbis-Buchtel essen kann! Yay! Kürbisbuchteln!

3. Der Hebst ist ja eh ne ganz nette Jahreszeit und Kürbisbuchteln machen sie definitiv noch besser!

(Man munkelt, dass an diesem Tag im unserem Lehrerzimmer viele blöde Wortwitze gemacht wurden. Also, noch mehr als sonst! „Ey, du olle Buchtel!“ – „Pass bloß auf, gleich wirst du eingebuchtelt!“)

4. Heute sind zwei Besprechungen. Eigentlich hatte ich nach meinen beiden Stunden schon Schluss, aber weil die Besprechungen am Nachmittag sind und ich zwischendurch nicht nach Hause kann bzw. es sich nicht lohnt, bleibe ich eben da. In der Zeit konnte ich nicht nur Essen besorgen, sondern auch eine Klassenarbeit planen und viel kopieren! Meine Schüler werden sich freuen!

5. Die erste Besprechung ist nur für die Klassenlehrer meines Jahrgangs, die zweite für die ganze Schule. Wir treffen uns sehr regelmäßig zu diesen Besprechungen, was einfach an dem Konzept unserer Schule liegt. Wir haben viele „kleine“ Lehrerzimmer, in denen nur die Lehrer eines Jahrgangs sitzen. Das ist einerseits sehr nett, weil man toll eng zusammenarbeiten kann. Andererseits sieht man den Rest des Kollegiums kaum… Darum: Besprechungen!

6. Um halb fünf, pünktlich zum Feierabendverkehr, kann ich heim fahren. Natürlich mit Hörbuch!

7. Zu Hause spontaner Kostümwechsel von „schultauglich“ zu „Gastgeberhose“. Ich bin zwar keine Blazer-Kollegin, aber meistens haben meine T-Shirts in der Schule keine zu gruseligen Aufdrucke.

8. Weil ich den Nachmittag zuvor ein bisschen Zeit hatte, habe ich „vorgekocht“ und einen Kürbis zerlegt. Der musste also nur noch in den Topf und ne Runde kochen bis…

9. …tadaaa!
Kürbissuppe!
Man könnte ein Konzept hinter meinem Essen erkennen…

10. Nach dem Essen verdrömel ich den Abend ein bisschen mit Kleinigkeiten, die immer mal liegen bleiben (Mails lesen und schreiben, Sachen wegsortieren, aufräumen…) und gehe auf Tomatenjagd!

11.Ich habe dieses Jahr fünf Tomatenpflanzen und alle tragen mal mehr, mal weniger. Schon schräg, dieser Gärtnerstolz…

12. Kurz vorm Schlafengehen gibts noch was für den Rücken, der ziept zwar nur noch, das nervt aber auch…

Weil ich die letzten Monate zwar Bilder gemacht, aber keinen Eintrag geschrieben habe, gibt’s jetzt Bonusinhalte!

Bonus #1:

Im August gab es Besuch von meinen Eltern. Bevor ich mit denen losziehen konnte, musste ich meine Schuhe umzippen.

Bonus #2:

Instagram-Food! Wir haben Chimichangas gekocht! Megagut! Und ganz schlecht für die Figur! Egal!

Bonus #3:

Von der früheren besten Nachbarin gab’s Süßkram geschenkt: Kameleier und Zombiematsch… sind bis heute noch nicht ausgepackt.

Bonus #4:

Besuchshund ❤

Mal sehen, vielleicht schaffe ich dieses Jahr noch ne Runde 🙂 Am 12.10.2017 habe ich auf jeden Fall Besuch und Ferien. Die Chancen stehen nicht sooo schlecht!

Der letzte Monat: Juni.

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#12von12 im Juni 2017

Mit doller Verspätung (konferenzbedingt, es war ein Graus!) gibt es heute wieder ein 12 von 12! Wie gehabt gibt es hier die Sammlung. Viel Spaß!

1. Der 12. war ja ein Montag, da bin ich zur dritten Stunde in der Schule. Also, nicht ganz so früh hoch. Bis ich auf den Beinen bin, ist es sogar nach sechs!
Ich brauche übrigens nie so viele Wecker. Meist bin ich vorher schon wach. Aber ich bin paranoid und komme ungern zu spät. Und hasse Stress morgens…

2. Gegen acht fahre ich los und muss erstmal mein Auto ein bisschen entblättern, das schneit dank Blütenpracht auf der Auffahrt aktuell ein bisschen zu…

3. In der Schule erwarten mich Arbeitsmaterialien von lieben Kollegen. Das letzte NaWi-Thema ist pflanzenlastig, da kann man schon durchaus mal Ahornsamen basteln. Die fliegen sehr hübsch.

4. Es ist langer Konferenztag und da ich nicht mehr neben der Schule wohne, lohnt sich der Heimweg nicht. Ich geh stattdessen kurz mal einkaufen und komme dabei an der Bienewiese unserer Schule vorbei. Yeah, Hummeln! Leider habe ich auf dem Bild keine erwischt, aber ich übe weiter.

5. Ausgewogenheit in der Ernährung ist so wichtig! Darum Schokolade UND Gummikram! Naja, und Salat, aber wen interessiert der schon?

(Nebenbei: Eine der Schülerinnen, die mich aktuell beinahe täglich mit Eis versorgen, hat mir bei einer der Konferenzen auch noch einen Erdnussriegel schenken wollen… Ich sagte bereits, dass die sehr süß sind momentan, oder? Alle, sogar die, die Streit suchen ;))

6. Da es zu warm für Kaffee ist, bin ich spontan auf Hipster-Getränke umgestiegen und finde sie tatsächlich sehr lecker. Gleich wächst mir ein Man-Bun und ne Holzbrille…

7. Der Gummikram wird übrigens brav auf den Konferenzen geteilt!

8. An meinem Auto wohnt wer! Als ich raus bin aus der Schule finde ich an meinem Auto einen sich verpuppenden Marienkäfer. Ich nenne ihn Gregor.

9. Man… Irgendwo las ich mal was von „Halbtagsjob“… Lügenpresse!

10. Da der Wolf (ja, liebe Schüler, den gibt es, schönen Gruß!) abends zuvor mit der Eleganz, die ihm eigen ist, die Auflaufform durch die Gegend geworfen hat, gibt es „heute koche ich nicht!“. Mit Rührei.

11. Da auch für den nächsten Tag Konferenzen geplant sind und ich eine davon halten muss, müsste ich dringend Daten auf einen meiner Sticks laden, beide hat es aber wohl zerschossen… Der Wolf ist ein Engel und kümmert sich kurz entschlossen um einen neuen. Guter Mann! Behalte ich!

12. Es stehen zwei Friseurtermine an, morgen schneiden, nächste Woche dann Farbe. Ich besorge schnell noch Vergleichsmaterial, ich altes Fangirl!

(Aber sie ist einfach so bezaubernd, oder?)

Damit war es das für diesen Montag. Diese Woche ist dann noch das Laufabzeichen und die Verabschiedung der Schnuffel-Zehner. Dann Wandertag, Verabschiedung der Schulleitung und dann… Ferien! Man glaub es kaum!
Heute war der letzte Tag, an dem ich wirklich Unterricht hatte. Aus für mich unerfindlichen, schulorganisatorischen Gründen fallen alle meine Deutschstunden, die ich bei den Neunern gehabt hätte, aus und ich mach nur noch Gedöns und Betreuung. Dabei hatte ich so schöne Dinge geplant!
Aber ich freue mich auf die Ferien. Dann kann ich auch die „Hey, wir backen einen Kuchen mit acht Lagen!“-Foto-Story verbloggen 😉

Bis dahin, tudelu!

Der letzte Monat: Mai.
Letztes Jahr um diese Zeit: Juni 2016.

Warum mein Job total super ist #1

In unserem Job wird ja viel gemeckert: Lange Abende am Schreibtisch, aufmüpfige Pubertiere, unerfreuliche Gespräche mit Schülern, Eltern oder der Chefetage… Wenn einem dann noch um die Ohren gehauen wird, dass man ja eh nur nen gutbezahlten Halbtagsjob hat und sich nicht so anstellen soll, ist die Laune schnell im Keller.

Darum möchte ich mal auflisten, warum mein Job der beste der Welt ist und was in den letzten Tagen und Wochen total großartig war:

~ Die Großen, die in der Abschlussarbeit endlichendlich eingeübte Techniken anwenden, darum gute Ergebnisse erzielen und vielleicht sogar noch Sachen einbringen, die in den Vorstunden besprochen wurden.
~ Die Kleinen, die merken, dass der Besuch der Schulleitung im Unterricht was Besonderes ist, und sich deswegen zuckersüß verhalten.
~ Schüler, die einem einfach mal Eis in den Unterricht bringen (was die Stunde komplett zerschießt, mich persönlich aber sehr, sehr glücklich macht. Ich meine, EIS!).
~ Schüler, die sich wie Bolle über selbstgebackenes Brot freuen.
~ Meine Klasse, die Begrüßungs-Blödsinn vom <3-Kollegen gelernt hat und das brav zu Beginn der Stunde macht.
~ Nochmal die Großen, mit denen man schlaue Gespräche führen kann und so langsam merkt, dass die wirklich schon ganz schön groß sind.
~ … und die einem ein Abschluss-Armband schenken. Danke, ihr verrückten Hunde!
~ Die Kollegen, die die sehr stressige, aber sehr gelungene Projektwoche loben.
~ Die Schulleitung, die sich auf viele Ideen einlässt und das Gespräch sucht.
~ Dieser eine Schüler, der sich lieber das Buch von mir ausgeliehen hat als den Film zu gucken.

Mal sehen, was bis zu den Ferien noch dazu kommt 🙂

#12von12 im Mai 2017

Der (das? die?) Blogg verkommt zu einer Monats-Geschichte. Sei’s drum, vielleicht habe ich den kommenden großen Ferien mal wieder mehr Zeit dafür. Aber dann vermutlich nichts zu erzählen. Irgendwas ist ja immer…
So! Gestern war wieder 12 von 12!
Wie üblich findet ihr hier die Sammlung vieler anderer Beiträge und unten meinen. Viel Spaß!

1. Es ist Freitag und ich habe eigentlich zur ersten Stunde Schule. Da aber mein Kurs aktuell ein Praktikum macht, habe ich stattdessen zu der Zeit ein Gespräch mit dem Goldstück von einem Kollegen und der Schulleitung. Also, doch um acht in der Schule sein. Vorher ein schneller Blick in die Schultasche, ob neben dem üblichen Schulkram alles Wichtige da ist:
Der Schlüssel, mit neuem Armband-Anhänger von meinen aktuell sehr schnuffeligen Zehntklässlern (die sich immer so freuen, wenn ich sie irgendwo online erwähne 😉 Hey ihr!), ein Flummi, den ich am Vortag einkassiert und vergessen hab (huch!) und das Erkältungs-Notfall-Set.

2. Nach dem Gespräch, das aus unserer Sicht sehr gut lief und vielleicht einiges angestoßen hat, gibt’s einen Belohnungs-Erkältungs-Tee im Lehrerzimmer. Freitags habe ich zwischendrin zwei Freistunden, in denen Kram erledigt wird. Kopieren, Sachen sortieren und eintragen, Mails schreiben etc.
Der Rest des Schultags geht sehr schnell rum. Nach den Freistunden habe ich noch meine eigene Klasse, in der wir einiges an Orga-Kram lösen müssen und dann noch die Klasse aufräumen. Diesen Samstag kommt der neue 5. Jahrgang mal an unsere Schule und führt erste Gespräche mit den Klassenlehrern, da müssen ja die Klassen präsentabel sein.

3. Zu Hause erwartet mich ein Päckchen mit Kleidern. Es stehen diesen Sommer vier Hochzeiten (und hoffentlich kein Todesfall!) an, außerdem der Abschluss der Zehner, da muss die Garderobe ein bisschen aufgemöbelt werden. Im Kleidernähen bin ich noch nicht so der Profi, darum muss ich da kaufen…

4. Eins muss ich leider zurück schicken, dabei ist es ultra-cool! Hawai-Muster und Flamingo-Skelette. Ich meine… wie cool ist das bitte? Passt mir aber leider so gar nicht. Habe aus Frust direkt drei neue Kleider bestellt und hoffe, dass von denen eins passt.

5. Den Nachmittag verbringe ich mit Korrekturen, Aufräumen und rumtrödeln. Aber da es abends Curry geben soll, muss ich noch Gemüse jagen!

6. Beim Kochen gibt’s eine Flasche Wochenend…Apfelschorle. Ähm.

7. Möhren, Paprika und Lauch liegen schon in der fantastischen Schmorpfanne, die eine ganz großartige Anschaffung war! Die ist so groß! Da kann man alles drin machen! Curry, Bolognese, Chili, Gemüseschmarrn, Pfannkuchen, Braten,… richtig gut!
Der Brokkoli wird extra gekocht und später…

8. … mit in die Gemüse-Currypaste-Kokosmilch-Mischung geworfen. Dann zermatscht der nicht völlig. Dazu gibt’s natürlich Reis und die letzte Folge von Please Like Me. Hach.

9. In den letzten produktiven Zügen korrigiere ich die übrigen Arbeiten, dann hab ich die auch endlich weg. Dabei höre ich zum x-ten Mal Harry Potter-Hörbücher. Ich bin mitten im fünften Band und hassehassehasse Professor Umbridge. Boah. Ich hoffe, solche Züge als Lehrerin nehme ich nie an.
Zumindest sehe ich nicht so krötig aus, wie sie beschrieben wird. Hoffe ich.
Ich wäre ja lieber eine Professor McGonnagall, aber da muss ich an meinem Dutt und der Strenge arbeiten.

10. Inzwischen ist es schon spät und ich siedle um. Abschminken und Geschmeide weghängen. Heute waren Herzchenohrringe dran, ich muss aber auch dringend meine Quallen-Ohrringe mal ausführen… 😉

11. Quatsch mit Gesichtsmasken! Masken mit Aktivkohle sind ja grundsätzlich toll, aber der Dreck, den die machen. Naja, wenn es denn hilft…

12. Da man ja auch mehrere Hörbücher zeitgleich hören kann, nehme ich zum Twitterlesen noch einen Kay-Scarpetta-Krimi mit ins Bett. Die sind ziemlich gut, ich bin überrascht. Laut Kritiken sind diese Krimis mit ein Schritt dahin gewesen, dass Forensiker in Krimis und Thrillern eine deutlich größere Rolle bekommen haben. Die Protagonistin ist recht cool, die Fälle spannend, ich mags!

Ein sehr normaler Freitag also, dach dem ich angeschnupft ins Wochenende starten kann 🙂

Hier der letzte Monat: April.
Und das letzte Jahr: Mai 2016, da war es viel sonniger…

#12von12 im April 2017

Ein neuer Monat, ein neues 12von12 und hier findet ihr wie gehabt die Sammlung vieler teilnehmender Blogger, die bei der Aktion einen Blick in ihren Alltag gewähren.

Ich habe es auch geschafft, zwölf Bilder zu machen, allerdings hätte der Tag langweiliger nicht sein können. Aber seht selbst!

Der Tag startet einfach mal schon um halb fünf morgens. Grund dafür ist ein spontaner Anfall von leisure sickness (Diagnose umstritten, ich tu ja gerne so, als wüsste ich alles, aber Medizin hab ich nun nicht studiert…), der mich am Dienstag ans Bett bzw. Sofa fesselt. Mein Schlafrhythmus und meine Ernährung sind tags darauf darum so durcheinander, dass ich schon um 4.26Uhr aufwache und hellwach bin. Deshalb gibt’s erstmal Tee und Brühe, um wieder klar zu kommen, und irgendeine Serie. Ich glaube, es war American Horror Stories. Da ist der Plot der 5. Staffel so verwirrend und voll von charakterlosen, dunkelhaarigen Männern, dass man sich beim Zugucken eh keine Mühe geben muss… Aber Lady Gaga trägt wenigstens hübsche Kleider!

Später am Tag ist der Kreislauf ein bisschen wacher und es gibt Frühstück. Schonkost, man will es ja nicht übertreiben. Aber es scheint zu klappen!

Da der Mann im Haus ebenfalls kränkelt, bleibt grade sehr viel Haushaltskram liegen. Ich verräume also im Schneckentempo den Spülmaschineninhalt und falte ’ne Maschine Wäsche weg und muss dann erstmal wieder ’ne Runde aufs Sofa. Ohne Spaß, dass einen das so aus dem Leben schießt…

Mittagessen, wieder Schonkost: Zwieback und Brühe. Ich habe an dem Tag übrigens die Hühnerbrühe verlorgen. Ernsthaft. Ich hab mir morgens Hühnerbrühe gemacht und danach das Glas mit dem Brühepulver nicht wieder gefunden. Es. Ist. Weg. Keine Spur. Nicht im Kühlschrank, nicht in irgendeinem anderen Küchenschrank, einfach weg! Bin ein bisschen beeindruckt von mir selbst, was ich so für Tricks kann.

Auch, wenn man es uns Lehrern selten glaubt, aber auch in den Ferien ist gelegentlich Schule angesagt. Hier sieht man einen Teil meiner Unterrichtsvorbereitung für die Wochen nach den Ferien. Meine Kleinen dürfen was zum Thema Stoffgemische machen, die muss ich noch entsprechend abfüllen und mit zur Schule nehmen. Also, die Stoffgemische. Nicht die Schüler. Das mit dem Abfüllen kriegen zumindest die Großen (Grüße an dieser Stelle, ihr lest doch schon wieder mit! Lest lieber Kram, der euch auf die Prüfung vorbereitet, ihr fauler Haufen! 😉 ) wunderbar selbst hin.

Zu Belohnung gibt’s danach den neuen Podcast von Sarah Kuttner und Stefan Niggemeier, den ich ganz fantastisch finde. Sarah Kuttner ist eh großes Kino und mit welcher Inbrunst die mit Stefan Niggemeier über Serien und Events des deutschen Fernsehens schimpfen oder schwärmen kann, ist ein Traum. Macht sehr, sehr viel Spaß!
Außerdem kann ich beim Hören liegen, das kommt mir grad sehr entgegen.

Der Wolf kommt früher heim, wie erwähnt, dem geht’s auch mies. Sobald ich mich in der Lage fühle, sorge ich mit ca einer Tonne Milchreis für ein frühes Abendbrot. Es gibt in jedem Haushalt übrigens eine leicht verranzt aussehende Tupperdose mit Zimt-Zucker-Mischung. Gehört sich so!

Für mich ist im Milchreis ein geriebener Apfel versteckt. Kinder, ich weiß jetzt alles über Schonkost! Äpfel sind super, zumindest geschält und gerieben, Bananen auch, Zwieback sowieso…fragt mich einfach!

Danach verdrömeln wir noch ein bisschen Zeit auf dem Sofa mit Please like me, einer ganz wunderbaren Serie, die mir übrigens von Sarah Kuttner und Stefan Niggemeier ist irgendeinem Podcast empfohlen wurde… welcher war das noch gleich…?

Das Problem daran, wenn ich nur rumliege und eigentlich zu viel Zeit habe, ist, dass ich im Internet ganz häufig schöne Dinge finde und dann auch sofort haben muss. Zum Beispiel ein Schnittmuster. Ich hab’s dann auch direkt mal gekauft und gedruckt und über STUNDEN zusammengeklebt. Ich. Bin. SO. LANGSAM! Es macht mich kirre…

Nach einer Ewigkeit (mehr als die Hälfte der Zeit saß ich auf meinem Sitzkissen und habe das Schnittmuster angestarrt…) bin ich fertig und suche in meinen Resten nach Stücken, die ich zum Testen nehmen kann. Neue Schnitte sind ja immer so eine Sache. Bevor ich da den „guten“ Stoff anschneide, nehm ich erstmal den, der eh noch da ist und weg muss. Es wird ein Raglan-Shirt, blau mit schwarzen Ärmeln und schwarzem Bündchen.

Zum Abschluss des Tages gibts noch eine Brühe (Hühnerbrühe ist weiterhin verschwunden! Magic!) und ein, zwei Runden The Binding of Isaac, immerwährendes Lieblings-Zwischendurch-Spiel.

Ein sehr lahmer und trotzdem anstrengender Tag. Boah. Das mit dem Kranksein brauche ich so schnell nicht nochmal…

Hier der letzte Monat: März.
Und hier, letztes Jahr.