#12von12 im Februar 2018

So, diesen Monat habe ich es tatsächlich mal wieder geschafft, zwölf mehr oder weniger repräsentative Bilder über den Tag verteilt zu machen. Viel Spaß 🙂

(Wie üblich hier der Link zur großen Sammlung verschiedener Beiträge.

1. Der 12. ist ja diesmal ein Montag. Montags gehe ich immer schwer bepackt zur Schule, da ich meistens viel Kram übers Wochenende mit nach Hause nehme, die Woche über aber in der Schule lasse. Darum starte ich mit viel Gepäck.

2. Außerdem muss ich kratzen. Es hat ein bisschen geschneit und gefroren, war aber zum Glück nicht glatt. Der Schnee hat dann aber mittags für großes Vergleichen gesorgt, wer trotz unsichtbarer Markierungen einigermaßen richtig geparkt hat. Ich war gar nicht schlecht!

3. Mittags flitze ich noch schnell zum Supermarkt, der auf dem Weg liegt. So ein Einkaufszettel ist sehr untypisch für mich…normalerweise schreibe ich alles so auf, wie ich durch den Laden gehe. Aber dieser Zettel ist sehr zwischen Tür und Angel entstanden, darum chaotisch. (Übrigens: Wenn mir so ein Zettel zu Hause passiert, schreibe ich ihn nochmal auf…sortiert.)

4. Das mit dem Einkaufen hat trotz Chaoszettel geklappt, ich brauchte auch nicht viel.

5. Zu Hause muss es dringend ein Kaffee sein, ich hänge durch. In den Pausen bin ich weder an genug zu essen, noch an Koffein gekommen und habe das Zeitfenster verpasst, um noch schnell einen Kaffee vorm Nachhausefahren zu trinken.

6. Reicht alleine nicht, Zucker dazu…
Trotzdem hänge ich durch. Letzte Woche habe ich vor mich hingegrippt und so ganz auf der Höhe bin ich noch nicht.

7. Beim Räumen in der Wohnung merke ich, dass ich die Frühlingsdeko wohl auffrischen muss. Eigentlich bin ich keine Deko-Tante, aber ab Ende Januar, Anfang Februar stehen hier immer irgendwelche Frühlingsblumen, die das Grau vertreiben sollen.

8. Apropos grau: Mein Tief hält an. Ich bin ausgesprochen schlecht gelaunt, verstehe jede Mail von Kollegen als Angriff, möchte nur weg. Zwei Decken und Teenieserien auf Netflix spenden nur wenig Trost.

9. Aktueller Modestand: eine Mischung aus Gammel und Fürstin.

10. Ich kann mich zum Kochen aufraffen, aber es gibt nur was Schnelles. Das Rezept für Rotweinnudeln stand neulich mal in der ZEIT und findet hier häufiger Verwendung. Vor allem, weil unser Lieblings-Pizzalieferdienst uns gerne Rotwein mitbringt…

11. Kein Instagram-Influenzer-Foto, aber lecker! Richtiges Soulfood und hilft schonmal ein wenig gegen die schlechte Laune. Rosmarin und Rotwein können halt ’ne Menge.

12. Den tröstenden Abschluss bildet eine Badebombe, die es von Mama zu Weihnachten gab. Erst rosa, wenn sie sich ganz gelöst hat, ist das Wasser dunkelblau-lila und glitzert wie ein ganzer Sternenhimmel.

Die Wanne glitzert danach übrigens auch.

Und ich auch… alles voller Glitzer!! Als hätte eine Horde Drag-Queens meine Badewanne okkupiert! Aber manchmal braucht es wohl so etwas Simples wie Rotweinnudeln, Decken und Glitzer, um einen Abend voller Weltschmerz zu retten.
Zum Glück passiert das hier nur selten. Großes Lob btw an den Wolf, der mein Gejammer und Geschimpfe sehr gut überstanden hat.

Ich hoffe, dass die nächsten Montage wieder netter werden…

Der letzte Monat, an dem ich ein 12 von 12 geschafft habe: Dezember 2017

Den letzten Februar hab ich 2016 geschafft! Siehe hier! (auch mit Einkaufszetteln und Krankheit…sowas aber auch!)

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Jahresrückblick – 2017

Auf besonderen Wunsch habe ich mal grade eine Zeugnisschreib-Lücke gewählt und was anderes geschrieben: Einen Jahresrückblick, yeah! Gab es letztes Jahr auch schon.

Dann mal viel Spaß!

Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war Dein Jahr?
Ich glaube, eine 7. War schon recht gut, denke ich!

Zugenommen oder abgenommen?
Mal zu und dann wieder ab. Nachdem ich in den Osterferien spontan dolle krank war, musste ich wieder ein bisschen zulegen, sonst eher gleichbleibend.

Haare länger oder kürzer?
Gute Frage: An den Seiten sind es so drei bis fünf Millimeter, der Rest in der Mitte geht inzwischen bis zu den Ohren runter. Vor allem waren sie zwischendurch deutlich bunter als sonst!

Mehr Kohle oder weniger?
Etwas mehr, man steigt ja in den Tabellen automatisch auf.

Besseren Job oder schlechteren?
Gleicher Job, mehr eingegroovt, ich find’s grade besser als vorher! Letztes Jahr war ich noch recht angespannt und ordentlich gestresst, das wird immer besser. Glaube ich.

Mehr ausgegeben oder weniger?
Ähnlich wie im letzten Jahr.

Mehr bewegt oder weniger?
Auch ähnlich, wobei ich das mit dem Laufen grade etwas schleifen lasse…

Der hirnrissigste Plan?
Zu Fuß von der Edertalbrücke mal eben schnell zum Tierpark hochgehen. Das ist doch recht weit!

Die gefährlichste Unternehmung?
Gefühlt: Die Fahrt zu einem Rasta Knast-Konzert bei plötzlich einsetzendem Schneefall. Ich dachte, ich lande jeden Moment im Graben.

Die teuerste Anschaffung?
Anfang des Jahres habe ich mir eine Overlock-Maschine gekauft, die ich sehr liebe.

Das leckerste Essen?
Ein Abendessen zum Hochzeitstag in einem recht schicken Laden hier vor Ort. Ich glaube, so viel habe ich bisher auch noch nicht für Essen ausgegeben, aber es hat sich dermaßen gelohnt!

Buch des Jahres?
Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr von Walter Moers. Ich bin noch nicht durch, aber alleine die Bilder! Ganz zauberhaft.

Serie des Jahres?
Please like me. Schaue ich grade nebenbei beim Nähen nochmal.

Film des Jahres?
Gerald’s Game, eine der besten King-Verfilmungen, die ich bisher gesehen habe. Trifft den Ton des Buchs unfassbar gut, der schleichende Horror, der sich vor allem im Kopf der Protagonistin abspielt, ist wahnsinnig toll dargestellt.

Das beste Album?
Life is good von Flogging Molly

Das beste Lied?
Wem du’s heute kannst besorgen von Faber weil Ohrwurmcharakter 😉

Das beste Spiel?
Digital:
Dead by Daylight hab ich supergerne gespielt, bin aber waaaaahnsinnig schlecht.

Analog:
T.I.M.E Stories, das gab’s mal zum Geburtstag und wir haben es dann endlich mal probegespielt, supergut!

Das schönste Konzert/Musical?
Die Konzerte von Flogging Molly und Rasta Knast waren toll. Bei letzterem vor allem die Atmosphäre: Ich wusste nicht, dass mir schrabbelige Garagen-Konzerte so fehlen! Das habe ich früher, als der große Bruder noch bandaktiver war, sehr regelmäßig gemacht. Völlig verrauchte Läden, semi-guter Sound, Pogo, fliegende Bierflaschen, irre Stimmung.
Zum Ende des Jahres waren der große Bruder und ich noch beim Punk im Pott, auch da hat mich der Rasta Knast völlig mitgenommen. Die wogende Pogo-Masse im Gegenlicht zu Texten, die mit dem Leben abrechnen. So krass, so gut!

Die meiste Zeit verbracht mit …?
Eigentlich meinem Schreibtisch… und meinem Mann!

Die schönste Zeit verbracht mit …?
– meinem Mann, besonders der Sommerurlaub war toll!
– dem großen Bruder auf Konzerten.
– meinen Schülern auf der Klassenfahrt, ganz andere Kinder als im Klassenraum zum Teil!
– den paar Goldstücken im Kollegium auf der Klassenfahrt, bei gemeinsamen Korrekturnachmittagen und Abendessen.

Vorherrschendes Gefühl?
Läuft doch irgendwie!

2017 zum ersten Mal getan?
Auf einer Tattoo-Convention gewesen.

2017 nach langer Zeit wieder getan?
Eine Klassenfahrt gemacht! Diesmal eben auf der anderen Seite. War gar nicht so schlimm!

3 Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können?
– Kranksein in den Osterferien. Braucht kein Mensch.
– Konferenzen.
– Einen Todesfall im weiteren Umfeld Ende des Jahres.

Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Sooo schwierig… aber meine Mit-Klassenlehrerin hat sich sehr über den Babybeutel gefreut, den ich ihr genäht habe!

Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Mein Mann hat mir zu Weihnachten eine alte Schreibtischlampe aus den 20ern geschossen. Die ist wunderschön!

Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
„Danke für’s Dasein und Zuhören und so.“

Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
Ich weiß es nicht… ich habe viel geschrieben, vielleicht war da was bei.

Und was war sonst noch?
Es gab recht viel Licht und Schatten im letzten Jahr. Ich habe meine Patentante getroffen, die ich vorher Jahre nicht gesehen hatte. Also wirklich 15 Jahre oder so. Kurz danach wurde bei ihr eine schlimme Krankheit diagnostiziert. Ich schreibe viele Nachrichten mit ihren Söhnen, mal Mails, mal übers Telefon, wir verstehen uns gut und ich freue mich unheimlich darüber, dass der Kontakt da ist, aber es sind auch so viele traurige Nachrichten dabei, so viel Hilflosigkeit.
Viele neue Babys, einige erst im nächsten Jahr, eins ist so grad eben noch in diesem Jahr auf die Welt gekommen und gehört zu meinen zauberhaften Nichten, sehr viele Hochzeiten, Liebesglück. Ein Mensch, der kaum älter war als ich, der nicht mehr da ist und so viel verbrannte Erde hinterlässt.
Ärger mit den Vermietern, viel Zeit in der Hängematte im Garten.
Zusammengefasst ein recht okayes Jahr, Höhen und Tiefen.

Pläne fürs neue Jahr
Mal kurz ein Blick auf die Pläne des letzten Jahres:

– im Sommer in der Hängematte liegen und zur Documenta fahren

Hab ich gemacht! Beides! Wir haben in der Nähe von Kassel gezeltet und waren zwei Tage auf der Documenta unterwegs. Das war beides unheimlich toll!

– Zombiecide lernen

Ha, so grad noch geschafft! Von den besten großen Geschwistern gab es die Basisversion zu Weihnachten und wir können es jetzt! Mehr oder weniger…

– meine Haare bunt färben

Gemacht, war mega! Mach ich 2018 direkt nochmal!

Die neuen Pläne:
– Sommerurlaub in Florenz mit den Schwiegervätern
– unsere Hochzeit einigermaßen groß nachfeiern
– umziehen. Vielleicht. Mal gucken!

Euch paar Lesern alles Gute für 2018, Glück, Gesundheut und allen Glitter, den ihr braucht!

#12von12 im Dezember 2017

Ich würde ja so gerne mal wieder ein 12von12 posten, habe in den letzten Monaten aber entweder keine Zeit zum Schreiben oder nicht genug Bilder gehabt.
Diesen Monat auch. Verflixt!

Aber, auf besonderen Wunsch hin: Sehet, ein Beitrag! Ich schummle dabei aber vielleicht ein bisschen!

Wie gehabt hier der Link zur großen Sammlung: klick!

1. Also, der 12. ist ein Dienstag. Ein langer Dienstag für mich, der morgens mit einem Kaffee aus meiner aktuellen Lieblingstasse.
In der Schule warten auf mich 9er und 10er, die aktuell nur so semi-lernwillig sind. Es ist etwas krampfig, aber gut, die kriegen die Kurve auch noch!

2. Vor der Schule darf ich noch an meinen Adventskalender. Der Wolf hat einen aus dem Bodyshop besorgt und da war bisher vor allem Duschgel drin und vielleicht rieche ich schon den ganzen Dezember wie ein Obstkorb… Das ist übrigens eines der mädchenhaftesten Dinge, die ich je besessen habe!

3. Diesmal: Eine Seife, die dolle nach Vanille duftet! Also, Vanilleobstkorb ab morgen…

4. Es ist wieder Klausurzeit, meine Schüler schreiben fleißig und ich nutze die Zeit, um Unterricht vorzubereiten. Mit einer meiner elften Klassen destilliere ich nächste Woche den Alkohol aus Glühwein raus. Bisschen praktisches Arbeiten, dokumentieren und protokollieren üben, passend zum Thema und zu Weihnachten… also, ich freu mich drauf!

5. Ergebnis des Klausurtermins: Arbeit 1/28. Diese Woche kommen noch weitere 25 Deutsch- und 29 NW-Arbeiten. Yay!
In meiner Freistunde wollte ich eigentlich schon mit der Korrektur anfangen, hatte aber ein paar spontane, recht wichtige Gespräche, also bleibt mir diese schöne Arbeit für den heimischen Schreibtisch. Ein Fest!
Am Freitag bleibe ich mit ein paar Goldstückkollegen zum gemeinsamen Korrigieren in der Schule, da schaffe ich ein bisschen was weg. Vor den Herbstferien haben wir das auch einmal gemacht. Einen Nachmittag sitzen und sich beim Korrigieren eben nicht von Haushalt und Co ablenken lassen…außerdem kann man danach noch super gemeinsam auf den Weihnachtsmarkt, aber das ist ja nur Nebenschauplatz 😉

6. Nachmittags ist Dienstbesprechung, unsere aktuelle Schulleitung schafft es wunderbar, sich an den Zeitplan zu halten. Das ist klasse und echt selten, diese Besprechungen kosten sonst gerne unfassbar viel Zeit. Diesmal ging es ziemlich gut und das ist auch wichtig!

7. Schummelbild:
Auf dem Heimweg höre ich Podcasts. Eigentlich bin ich ja ein Hörbuch-Mensch, habe mich jetzt aber an Krimis ein wenig satt gehört.
Durch den Internetfreund wurde mir Radio Nukular empfohlen und ich hab mich erstmal durch ein paar verschiedene Themen gehört (Der große Mädchenpodcast. 6. Stunden. SECHS!) und gehe jetzt chronologisch durch. Ich bin großer Fan inzwischen, die Jungs sind klasse!
Es gab übrigens wieder einen „Seien Sie dabei!“-Moment:
Seien Sie dabei, wie frau kleineschwester traum- und podcastverloren ihre Autobahnausfahrt verpasst und einen Umweg von gut 20 Minuten fahren muss! Ein Spaß für die ganze Familie!

8. Nachmittags um viertel nach vier dann noch ein schnelles „Mittagessen“:

9. Schummelbild 2:
Ich bin nur ganz kurz zu Hause, der Wolf und ich gucken uns nach einer neuen Wohnung um und haben noch einen Besichtigungstermin, der toll läuft. Wir sind gespannt!
Im Anschluss daran endlich Abendessen und die letzte Folge Alias Grace. Ich bin nicht sicher. Die Serie war schon recht okay, mir aber fast ne Spur zu langsam. Aber die Auflösung hat mir gefallen!

10. Nach Serien und Essen mache ich noch etwas Haushalt und höre mir dabei – apropos Poscast – die neue Folge vom Fernsehballett an.

11. Ein bisschen um die Deko herum staubwischen…
Familienbedingt steht hier immer einiges aus dem Erzgebirge. Ich mag die Fuguren immernoch gerne, die meisten habe ich irgendwann mal als Kind bekommen. Die machen so ein heimeliges Gefühl 🙂

12. Bevor es ins Bett geht, wird noch ein bisschen genäht. Im Moment wachsen um mich herum in Kollegium und Familie überall Babybäuche und für die kleinen kann man so nieldichen Kram nähen.

So gab es mit ein bisschen Gemogel doch wieder ein 12von12! Als nächstes dann der Jahresrückblick. Wie der wohl wird?

Der letzte Monat: September.

#12von12 im September 2017

So. Nachdem ich sehr energisch dazu aufgefordert wurde, hier mal wieder Content zu liefern: Jaaaaha, ich mach ja schon!

Wie gehabt hier der Link zur großen Sammlung: klick!

An das 12von12 habe ich zugegebenermaßen erst spät gedacht. Das erste Bild ist irgendwann gegen halb eins auf dem Weg zum Bäcker entstanden. Morgens ist nämlich noch alles ganz schön Essig gewesen. Tags zuvor habe ich es geschafft, mir ganz böse was im Rücken zu klemmen.
Beim Husten.
Genau. Beim Husten. Ich habe gehustet und danach den ganzen Tag fiese Rückenschmerzen gehabt, so fies, dass ich heulend auf dem Sofa saß und der Wolf mich ins Krankenhaus bringen wollte. Die Nachwehen habe ich dementsprechend morgens noch gespürt. Da es aber nach dem Aufstehen merklich besser wird, fahre ich trotzdem zur Schule. Das war auch offensichtlich die richtige Entscheidung, in den ersten beiden Stunden habe ich Chemie bei den Großen und im Chemieraum kann ich ja nur stehen und gehen. Das hilft.
Bis zum ersten Bild bleibt mir übrigens noch zweimal fast das Herz stehen. Das erste Mal, als ein vermisstes Gesicht wieder auftaucht und ein Herzchen unserer Schule sich wieder zum Dienst meldet. Willkommen zurück!
Das zweite Mal, als eine Abordnung Schüler mich panisch holt, weil ein Kind aus meiner Klasse, das vor den Ferien operiert worden ist, einen Ball abbekommen hat. Unterstützt von tollen Sanis bringen wir den Unglücks-Keks rein und nach ein bisschen Erhohlungsphase ist alles wieder gut. Puh. Schon fast zu viel Action für den Tag!

1. Der gute Kollege erinnert mich und das erste Bild knippse ich stümperhaft in meine Einhorntasche hinein. Versorgung für den Rest des Tages.

2. Zurück am Platz. Ich hab übrigens den schönsten Platz, weil überall Tiere auf meinem Platz sind!
Der gute Kollege und ich stellen immer wieder fest, wie dolle wir nicht malen können und übertreffen uns auch immer wieder damit! Geschwisterlich werden noch schnell ein paar Vitamine geteilt. Aber damit sammle ich auch nur noch eben Minuskalorien, damit ich eine Kürbis-Buchtel essen kann! Yay! Kürbisbuchteln!

3. Der Hebst ist ja eh ne ganz nette Jahreszeit und Kürbisbuchteln machen sie definitiv noch besser!

(Man munkelt, dass an diesem Tag im unserem Lehrerzimmer viele blöde Wortwitze gemacht wurden. Also, noch mehr als sonst! „Ey, du olle Buchtel!“ – „Pass bloß auf, gleich wirst du eingebuchtelt!“)

4. Heute sind zwei Besprechungen. Eigentlich hatte ich nach meinen beiden Stunden schon Schluss, aber weil die Besprechungen am Nachmittag sind und ich zwischendurch nicht nach Hause kann bzw. es sich nicht lohnt, bleibe ich eben da. In der Zeit konnte ich nicht nur Essen besorgen, sondern auch eine Klassenarbeit planen und viel kopieren! Meine Schüler werden sich freuen!

5. Die erste Besprechung ist nur für die Klassenlehrer meines Jahrgangs, die zweite für die ganze Schule. Wir treffen uns sehr regelmäßig zu diesen Besprechungen, was einfach an dem Konzept unserer Schule liegt. Wir haben viele „kleine“ Lehrerzimmer, in denen nur die Lehrer eines Jahrgangs sitzen. Das ist einerseits sehr nett, weil man toll eng zusammenarbeiten kann. Andererseits sieht man den Rest des Kollegiums kaum… Darum: Besprechungen!

6. Um halb fünf, pünktlich zum Feierabendverkehr, kann ich heim fahren. Natürlich mit Hörbuch!

7. Zu Hause spontaner Kostümwechsel von „schultauglich“ zu „Gastgeberhose“. Ich bin zwar keine Blazer-Kollegin, aber meistens haben meine T-Shirts in der Schule keine zu gruseligen Aufdrucke.

8. Weil ich den Nachmittag zuvor ein bisschen Zeit hatte, habe ich „vorgekocht“ und einen Kürbis zerlegt. Der musste also nur noch in den Topf und ne Runde kochen bis…

9. …tadaaa!
Kürbissuppe!
Man könnte ein Konzept hinter meinem Essen erkennen…

10. Nach dem Essen verdrömel ich den Abend ein bisschen mit Kleinigkeiten, die immer mal liegen bleiben (Mails lesen und schreiben, Sachen wegsortieren, aufräumen…) und gehe auf Tomatenjagd!

11.Ich habe dieses Jahr fünf Tomatenpflanzen und alle tragen mal mehr, mal weniger. Schon schräg, dieser Gärtnerstolz…

12. Kurz vorm Schlafengehen gibts noch was für den Rücken, der ziept zwar nur noch, das nervt aber auch…

Weil ich die letzten Monate zwar Bilder gemacht, aber keinen Eintrag geschrieben habe, gibt’s jetzt Bonusinhalte!

Bonus #1:

Im August gab es Besuch von meinen Eltern. Bevor ich mit denen losziehen konnte, musste ich meine Schuhe umzippen.

Bonus #2:

Instagram-Food! Wir haben Chimichangas gekocht! Megagut! Und ganz schlecht für die Figur! Egal!

Bonus #3:

Von der früheren besten Nachbarin gab’s Süßkram geschenkt: Kameleier und Zombiematsch… sind bis heute noch nicht ausgepackt.

Bonus #4:

Besuchshund ❤

Mal sehen, vielleicht schaffe ich dieses Jahr noch ne Runde 🙂 Am 12.10.2017 habe ich auf jeden Fall Besuch und Ferien. Die Chancen stehen nicht sooo schlecht!

Der letzte Monat: Juni.

#12von12 im Juni 2017

Mit doller Verspätung (konferenzbedingt, es war ein Graus!) gibt es heute wieder ein 12 von 12! Wie gehabt gibt es hier die Sammlung. Viel Spaß!

1. Der 12. war ja ein Montag, da bin ich zur dritten Stunde in der Schule. Also, nicht ganz so früh hoch. Bis ich auf den Beinen bin, ist es sogar nach sechs!
Ich brauche übrigens nie so viele Wecker. Meist bin ich vorher schon wach. Aber ich bin paranoid und komme ungern zu spät. Und hasse Stress morgens…

2. Gegen acht fahre ich los und muss erstmal mein Auto ein bisschen entblättern, das schneit dank Blütenpracht auf der Auffahrt aktuell ein bisschen zu…

3. In der Schule erwarten mich Arbeitsmaterialien von lieben Kollegen. Das letzte NaWi-Thema ist pflanzenlastig, da kann man schon durchaus mal Ahornsamen basteln. Die fliegen sehr hübsch.

4. Es ist langer Konferenztag und da ich nicht mehr neben der Schule wohne, lohnt sich der Heimweg nicht. Ich geh stattdessen kurz mal einkaufen und komme dabei an der Bienewiese unserer Schule vorbei. Yeah, Hummeln! Leider habe ich auf dem Bild keine erwischt, aber ich übe weiter.

5. Ausgewogenheit in der Ernährung ist so wichtig! Darum Schokolade UND Gummikram! Naja, und Salat, aber wen interessiert der schon?

(Nebenbei: Eine der Schülerinnen, die mich aktuell beinahe täglich mit Eis versorgen, hat mir bei einer der Konferenzen auch noch einen Erdnussriegel schenken wollen… Ich sagte bereits, dass die sehr süß sind momentan, oder? Alle, sogar die, die Streit suchen ;))

6. Da es zu warm für Kaffee ist, bin ich spontan auf Hipster-Getränke umgestiegen und finde sie tatsächlich sehr lecker. Gleich wächst mir ein Man-Bun und ne Holzbrille…

7. Der Gummikram wird übrigens brav auf den Konferenzen geteilt!

8. An meinem Auto wohnt wer! Als ich raus bin aus der Schule finde ich an meinem Auto einen sich verpuppenden Marienkäfer. Ich nenne ihn Gregor.

9. Man… Irgendwo las ich mal was von „Halbtagsjob“… Lügenpresse!

10. Da der Wolf (ja, liebe Schüler, den gibt es, schönen Gruß!) abends zuvor mit der Eleganz, die ihm eigen ist, die Auflaufform durch die Gegend geworfen hat, gibt es „heute koche ich nicht!“. Mit Rührei.

11. Da auch für den nächsten Tag Konferenzen geplant sind und ich eine davon halten muss, müsste ich dringend Daten auf einen meiner Sticks laden, beide hat es aber wohl zerschossen… Der Wolf ist ein Engel und kümmert sich kurz entschlossen um einen neuen. Guter Mann! Behalte ich!

12. Es stehen zwei Friseurtermine an, morgen schneiden, nächste Woche dann Farbe. Ich besorge schnell noch Vergleichsmaterial, ich altes Fangirl!

(Aber sie ist einfach so bezaubernd, oder?)

Damit war es das für diesen Montag. Diese Woche ist dann noch das Laufabzeichen und die Verabschiedung der Schnuffel-Zehner. Dann Wandertag, Verabschiedung der Schulleitung und dann… Ferien! Man glaub es kaum!
Heute war der letzte Tag, an dem ich wirklich Unterricht hatte. Aus für mich unerfindlichen, schulorganisatorischen Gründen fallen alle meine Deutschstunden, die ich bei den Neunern gehabt hätte, aus und ich mach nur noch Gedöns und Betreuung. Dabei hatte ich so schöne Dinge geplant!
Aber ich freue mich auf die Ferien. Dann kann ich auch die „Hey, wir backen einen Kuchen mit acht Lagen!“-Foto-Story verbloggen 😉

Bis dahin, tudelu!

Der letzte Monat: Mai.
Letztes Jahr um diese Zeit: Juni 2016.