Fast pünktlich! #12von12 im März 2017!

Diesen Monat habe ich es mal wieder geschafft! Gestern habe ich irgendwie zwölf Bilder geschossen und nutze grade meine Mittags-/Korrekturpause, um die hier zu zeigen.

Wie gehabt hier der Link zur „Erfinderin“ der 12von12-Aktion.

Und los!

Mein 12von12 beginnt recht früh bzw. spät. Das erste Bild des Tages habe ich noch eben schnell in tiefster Nacht gemacht, da kam ich gerade von einem Geburtstag.

Ganz spannend übrigens: Das Geburtstagskind ist einer der Söhne meiner quasi „verschollenen“ Patentante, zu der Familie hatten wir ewig keinen Kontakt mehr. In den letzten Jahren ist da durch den großen Bruder wieder ein bisschen was passiert, was ich sehr schön finde.

So richtig los ging es dann tatsächlich am Sonntag Morgen, gegen 10Uhr, mit einem Blick aus dem Fenster (und durchs Fliegengitter)

Irgendwer muss da mal das Laub wegmachen…

Während ich erst sehr langsam die Augen aufkriege, hat der Wolf schon Frühstück gemacht. Sogar Rührei, das ist nur nicht auf dem Bild.

Nach dem Frühstück gibts noch einen Kaffee am Schreibtisch und ich verschaffe mir eine Übersicht über die Organisation für die nächste Woche. Ich plane meine Schulwoche meist am Samstag und bereite dann die Tage einzeln vor. Diese Woche mit erhöhtem Schwierigkeitsgrad: Ich muss an einem Tag komplette vertreten werden, weil ich bei einer Fortbildung bin. Die vertretenden Kollegen möchten natürlich Material haben, das habe ich Samstag schon erstellt und lege es jetzt nur noch raus, damit ich nicht vergesse, es zu kopieren.

Ortswechsel: Es ist noch nicht warm genug, um draußen zu arbeiten, aber die Sonne zieht mich ins Wohnzimmer an die großen Fenster. Ich muss zur Zeit einiges an Arbeiten korrigieren, das geht mit Sonne im Rücken doch besser.

So sieht es dann nach einiger Zeit auf meinem Tisch aus. Der ist übrigens eine Werkbank aus meiner letzten Schule, die der Wolf wieder hübsch gemacht hat. Sieht schick aus und hat jede Menge Platz zum Arbeiten!

So, mit der formalen Korrektur bei den Aufsätzen bin ich durch (buchstäblich), also Rechtschreibung, Struktur und Grammatik. Die Korrektur auf den Inhalt folgt dann. Aber nicht mehr am Sonntag.

Beim Korrigieren höre ich übrigens meist Musik mit-ohne Gesang. Spotify hat da immer mal sehr schöne Playlists. Mit „Deep Focus“ auf den Ohren habe ich die Aufsätze korrigiert und damit geht es auch weiter: Ein Grammatik- und Rechtschreib-Test aus Jahrgang 9. Geht schneller als die Aufsätze!

Die Hälfte davon schaffe ich, der Rest muss noch warten. Es finden sich sehr putzige Schülerantworten an der einen oder anderen Stelle:

Nach der vielen Arbeit geht’s erstmal in die Küche, unfotografierten Nudelauflauf und Salat kochen.
Kochen ist ja ein ganz wunderbarer Ausgleich zu der ganzen Kopfarbeit, finde ich. Deswegen stört mich das nach einem Korrekturtag auch selten. Aber es kommen einige Wochen auf mich zu, in denen der Wolf oder der Pizzadienst das übernehmen dürfen…

Irgendwer hat auch noch Wäsche gewaschen, die weggehängt werden muss. Das mache ich nach dem Essen und gucke dabei den Rest einer Folge Black Sails. Wenn man seine Ansprüche nicht zuuu hoch schraubt, geht die Serie übrigens ganz gut! Piraten sind ja grundsätzlich schonmal cool.

Bilanz des Tages: Bei 29 Aufsätzen die Darstellungsleistung korrigiert, außerdem 15 Grammatiktests, zwei Maschinen Wäsche weggehängt, Essen gemacht und die Küche aufgeräumt. Da hab ich mir das Hörbuch abends aber echt verdient!

Hier der letzte Monat, in dem ich 12von12 geschafft habe: 12von12 im September.
Und letztes Jahr im März war auch schon 12von12!

Jahresrückblick – 2016

Nachdem hier alles ewig brach lag (Antworten darauf finden sich zum Teil weiter unten!), versuche ich mich mal einen einem Jahresrückblick. Habe ich letztes Jahr auch gemacht Die Fragen dafür habe ich mir aus dem Beitrag und an anderen Orten aus dem Internet zusammengesucht, z.B. hier.

Dann mal viel Spaß!

Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war Dein Jahr?
Achja. 6-7, glaube ich. Gab einige sehr tolle und einige nur so mittelgute Sachen.

Zugenommen oder abgenommen?
Gleichbleibend, glaube ich.

Haare länger oder kürzer?
Eher kürzer. Meine Friseurin und ich haben uns auf eine ganz gute Länge geeinigt, die ist aber noch ein Stück kürzer als letztes Jahr

Mehr Kohle oder weniger?
Mehr. Von der angestellten Lehrkraft an einer Sek I-Schule zur verbeamteten Lehrkraft an einer Schule mit Sek-II.

Besseren Job oder schlechteren?
Gleicher Job, anderes Umfeld. Es ist sehr anstrengend.
Die neue Schule ist noch im Aufbau und verfolgt einige Konzepte, die mir neu sind und für die ich vielviel Zeit brauche. Dazu kommen zig Konferenzen und spontane Wir-müssen-da-noch-schnell-was-planen-Treffen, die dem Aufbau geschuldet sind. Ist alles nicht ohne! Dabei gehen viele Nachmittage drauf und wenn mir der Nachmittag fehlt, muss die Unterrichtsvorbereitung abends stattfinden, das ist recht…uff.
Der Job ist also weiterhin der beste der Welt, aber ich werde noch meine Zeit brauchen, um mich einzugrooven.

Mehr ausgegeben oder weniger?
Ich glaube, mehr. Wenn ich mehr Geld habe, verschwinder da auch mehr!

Mehr bewegt oder weniger?
Insgesamt gefühlt mehr. Auch wenn ich zum neuen Job bzw. zur neuen Schule mit dem Auto fahren muss, habe ich das Gefühl, mich zumindest bewusst mehr zu bewegen. Ich habe das mit dem Laufen einigermaßen regelmäßig 1-2x pro Woche eingehalten und bin recht stolz darauf!

Der hirnrissigste Plan?
Das WIZO-Konzert im Herbst. Es war an einem Sonntag Abend und ich hatte am nächsten Tag Schule. Das war ein sehr anstrengender Montag.

Die gefährlichste Unternehmung?
Ich glaube, ich habe nichts Gefährliches unternommen…vielleicht sollte ich das ändern!

Die teuerste Anschaffung?
Mein Auto! Gehört auch noch nicht ganz mir, aber inzwischen zumindest mehr als zur Hälfte

Das leckerste Essen?
Gebratener Tintenfisch auf Mallorca.

Buch des Jahres?
Zweier ohne von Dirk Kurbjuweit. Ich musste das lesen, weil es für meinen 10er-Kurs in Deutsch prüfungsrelevant ist, und fand es richtig gut! Eine tolle, tiefgehende Geschichte.

Serie des Jahres?
Orphan Black! Dieses Jahr entdeckt und sehr schnell verschlungen.

Film des Jahres?
Hush. Ein Horrorfilm mit einem grundsätzlich bekannten Aufbau (jemand mit Maske versucht, in ein Haus mit einer einsamen Bewohnerin einzudringen) und einem coolen Detail (die Bewohnerin ist taub).

Das beste Album?
Der von WIZO.

Ahemhem… ALERTA!

Das beste Lied?
Antifa von WIZO und Blood von den Dropkick Murphys.

Das beste Spiel?
Digital:
Ich hab nur wenig gespielt. Aber wenn ich mich richtig erinnere, war Firewatch eines der Spiele, die ich durchgespielt habe und das hat mich sehr begeistert. Wunderschön und toll geschrieben, auch wenn die Auflösung ein bisschen meh ist.

Analog:
Dobble!

Das schönste Konzert/Musical?
Das WIZO-Konzert im Herbst.

Die meiste Zeit verbracht mit …?
Meinem Mann ❤

Die schönste Zeit verbracht mit …?
Hier lasse ich die Antwort vom letzten Jahr stehen und hoffe, dass es nächstes Jahr auch so ist (wobei das Nähen mit der großen Schwester zu kurz gekommen ist dieses Jahr!):
Meinen Geschwistern (nähen und Urlaub mit der großen Schwester, kochen und Konzerte mit dem großen Bruder) und meinem Mann.

Vorherrschendes Gefühl?
Uff…!

2016 zum ersten Mal getan?
Geflogen und ein total cooles Kleid genäht (von dem ich ein nur sehr schlechtes Foto habe):

kleid

2016 nach langer Zeit wieder getan?
Joggen gegangen!

3 Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können?
– Streit mit dem Schwiegervater im Urlaub. Eine Kombination aus missglückter Kommunikation und Unterzuckerung.
– Migräne.
– Konferenzen.

Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Diese Punkte sind ja immer schwierig… Ich glaube, der große Bruder hat sich über das Armband mit der Gravur „I solemnly swear that i am up to no good“ gefreut und mein Mann mochte die Lampe, die er von mir bekommen hat.

Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Eine Hängematte von meinen Eltern! Ich kann den Sommer kaum abwarten!

Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
<3-Kollege: "Ihr macht das gut mit eurer Klasse!"

Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
Auch so schwierig…Ich weiß es nicht.

Und was war sonst noch?
Der Schulwechsel macht mir zugegebenermaßen zu schaffen. An meiner letzten Schule bin ich in ein sehr routiniertes Team gerutsch, habe dort schnell meinen Platz gefunden und hatte tolle junge Kollegen, mit denen ich einen gemeinsamen Start hatte.
Die tollen jungen Kollegen habe ich jetzt wieder, in meinem neuen Kollegium sind einige Goldstücke. Aber da die Schule eben noch im Aufbau ist, sind viele Dinge unorganisiert und ungeklärt. Das stresst mich und ich habe das Gefühl, mit meiner Zeit nicht hin zu kommen und niemandem gerecht zu werden.
Auf der anderen Seite funktioniert da auch eine Menge und ich bin das erste Mal Klassenlehrerin.
Ich bereue den Schulwechsel nicht, aber ich denken gerne an meine erste Schule zurück.

Pläne fürs neue Jahr
Lustig, wenn ich mir die Pläne vom letzten Jahresrückblick angucke:
Urlaub mit der anderen Seite der Familie, das wird so spannend! -> war es! Ein wirklich schöner Urlaub, auch wenn es schwierige Momente gab.
Weniger grübeln, routinierter werden. -> klappt zum Teil. Da es an der neuen Schule so viel zu planen gibt, grübele ich immernoch viel. Aber inzwischen bin ich besser darin,  Feierabend zu machen.
Mehr Konzerte besuchen! -> der Plan besteht weiterhin, für das nächste sind die Karten schon gekauft, vom letzten Pfeifen noch die Ohren.

Also, neue Pläne fürs neue Jahr:
– im Sommer in der Hängematte liegen und zur Documenta fahren
– Zombiecide lernen
– meine Haare bunt färben

Kommt gut rüber, ihr wenigen, die das lest, wir sehen uns im nächsten Jahr!

Endlich wieder ein #12von12, die September-Ausgabe 

Nachdem ich es jetzt mehrfach verpasst habe, habe ich gestern zum Glück mal wieder daran gedacht und 12 Bilder gemacht, die meinen Tag zusammenfassen.
Wie gehabt, hier der Link zum Blogeintrag, in dem viele, viele teilnehmende Blogger verlinkt sind.

Am Montag geht es früh los für mich. Nach dem üblichen Müsli zum Frühstück und einm halben Kaffee wird die große Tasche ins kleine Auto geworfen und los geht’s!

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Wie gesagt, es ist früh… Seit diesem Sommer bin ich an einer neuen Schule und muss daher zeitig los. Ich fahre etwa eine halbe Stunde und singe laut das neue Wizo-Album mit. In der Schule angekommen muss ich erstmal in die Sammlung und suche dort pH-Papier. Nichts zu finden, die Sammlung ist noch im Aufbau… Kurz die Sachen für die erste Stunde (Doppelstunde Deutsch, Klasse 9) suchen und rein in den Unterricht. Möglichst motiviert, die meisten Schüler schlafen noch.

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Große Pause heißt Obstpause! Heute mit Äpfeln aus Mamas und Papas Garten. Superlecker und tatsächlich wurmfrei, das ist ziemlich gut.

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Nach der Deutschstunde nehme ich mit einem kleinen Kurs Knopfzellen auseinander. Wir stellen fest, so eine Hörgerätebatterie ist ganz schön geschickt gebaut.
Dann ist für mich Unterrichtsschluss. Aber ich bleibe noch einen Moment: Ich versuche, regelmäßig das Arbeitsverhalten meiner Schüler zu notieren, um am Ende des Schuljahr eine möglichst genaue Rückmeldung geben zu können. Das mache ich in der 5. Stunde.

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Montag ist kurz, daher kann ich schon fahren und zu Hause weiter machen.

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Erstmal aber Mittagspause mit dem Lieblingsgeschirr. Das muss ja zwischendurch mal sein, sonst schafft man ja gar nichts mehr…

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Dann folgt der übliche Nachmittag: Unterricht vorbereiten und nachbereiten, meine Mappen sortieren und was sonst noch so anfällt. Zur Belohnung gibts ein neues Schnittmuster!

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Ich habe nämlich vielleicht ein kleines bisschen Stoff bestellt. Nur ein bisschen. Nunja.

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Dann geht es so langsam ans Abendessen. Es gibt Salat und…

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Kartoffel-Tomaten-Brokkoli-Pfanne.

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Der Wolf und ich haben mit der Serie Jessica Jones angefangen und schauen die beim Essen. Echt nicht schlecht! Wobei ich in David Tennant immer den Doctor sehe und nur schwer einen Bösewicht. Aber gut.

Abends mache ich dann schon mein Essen für den nächsten Schultag fertig. Man sieht: Es gibt Obst.

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Mit den drei ??? geht es dann in Richtung Bett. Twitter lesen und so…

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Am nächsten Tag geht’s schließlich wieder früh hoch!

Mensch. Liest sich wie ein Roman…

Der letzte Monat bei 12 von 12: Mai.

14 Dinge, die ich vor dem Urlaub nicht wusste

1. Man kann Mallorca-Urlaub ohne Touristenströme machen, wenn man sich auf die kleineren Städte konzentriert und sich spanische Restaurants raussucht.
2. Eine Finca mit Pool ist goldwert!
3. Familienurlaube gehen auch mit der Schwiegerfamilie.
4. … wenn der Schwiegervater nicht unterzuckert ist.
5. Eine Außenküche ist mehr als genial.
6. Auf Mallorca gibt es wenig Spinnen, aber dafür Geckos. Das ist um Längen besser!
7. Eine Scheibe Brot, bestrichen mit Olivenöl und mit Salz und frischen Tomaten belegt, ist das beste Frühstück.
8. Wenn der Wetterbericht sagt, dass es 30° und Sonne gibt, braucht man keine langen Hosen und keine T-Shirts.
9. Überhaupt: Eigentlich reichen Shorts, Röcke, Tops und vielleicht mal ein Schal oder Jäckchen.
10. Fehlende Klamotten kann man auch auf einem Markt kaufen.
11. … und dabei ggf. versehentlich handeln.
12. Siesta ist ein gutes Prinzip!
13. Ensaïmadas kann man morgens, mittags und abends essen!
14. Ein Café bombón kann den ganzen Tag retten.

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