Ferieneintrag: Winteredition

Eigentlich wollte ich Anfang der Ferien einen Eintrag schreiben. Er hatte schon einen Titel („Falalalala-lalalala“)! Aber offensichtlich nicht genug Inhalt. Also, Entwurf verworfen…

Dafür jetzt ein Eintrag! Juhu!
Die Weihnachtstage sind vorbei und damit auch ganz viel Familie, Essen, Zusammensein, Geschenke und Wuseligkeit. Schön war’s!
Das mit der Weihnachtsstimmung hat allerdings gedauert dieses Jahr. Es war zu warm und ich hatte zu viel zu tun… ich war mehrfach auf dem Weihnachtsmarkt, aber eher, um mal eben schnell zwischen Schule und Konferenz ’ne Bratwurst oder Falafel zu essen. Also nicht so richtig besinnlich…

Die Weihnachtsfeier „meiner“ fünften Klasse hat allerdings gut geholfen! Schnuffige 11-jährige, die die Gedichte aufsagen, die ich mit ihnen in meinem Unterricht geübt habe. Das war schon cool! Überhaupt, in zwei der Klassen, die ich unterrichte, standen Weihnachtsbäume! Die SuS waren also schon total auf Weihnachtsstimmung eingestellt, irgendwann schwappte das dann über.

Geholfen hat vermutlich auch das „Weihnachtskonzert“, auf dem ich war. Seit…boah, echt schon seit einigen Jahren gibt es in meinem Heimatörtchen eine Weihnachtskonzert von mehr oder weniger örtlichen Bands. Normalerweise spielt mein Bruder (seines Zeichens Lokalheld, Teilzeitberühmtheit und großer Schlagzeuger!) dabei mit und da ich das in den letzten drei, vier Jahren echt immer verpasst habe, musste das dieses Mal sein.
Dabei hat meine Mutter ihre Bewertungsskala für Konzerte aufgefrischt:
Meine Eltern waren mit und haben sich auch einen Großteil des punkrockigen Krachs angehört. Auf einem ähnlichen Konzert anno tuck gab meine Mutter die bis dahin beste Bewertung ab: „Och… war gar nicht so schlimm.“
Das wäre also die 10 auf einer Skala von 1-10. Das andere Ende hat sie dann dieses Jahr festgelegt: Sie nahm kommentarlos ihre Hörgeräte bei der ersten Band raus. Tja…
Ich fand das Konzert auf jeden Fall total klasse. Laut, viele nette Leute, die ich lange nicht mehr gesehen habe, Weihnachtslieder, Bier und Bratapfellikör… was will man mehr?

In der Vorweihnachtszeit habe ich eine ganz tolle Anleitung für einen wirklich, wirklich einfachen Rock aufgetan und mich direkt dumm und dusselig damit genäht. Es folgt: Eine Masse an sehr ähnlichen Bildern, weil der „Schnitt“ einfach prima ist!

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Mit dem roten habe ich angefangen. Den habe ich zu Weihnachten bei meinen Eltern getragen und meine Mama fand den so klasse, dass ich ihr direkt auch einen genährt habe. Musste nur etwas länger sein, von der Weite passte es wunderbar.

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Leider kommt hier die Farbe nicht so schön raus. Der Stoff ist in einem leuchtenden blau-grün, richtig klasse!

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Den Käferstoff finde ich so toll…:D

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Und hier noch einmal aus grauem Sweat. Aus diesem Stoff habe ich mir auch noch einen Tellerrock genäht. Fällt superschön und lässt sich mit Innenrock auch als „Ballon“ nähen. Aber der Stoffverbrauch ist immens… Mal sehen, mir gefällt er eigentlich gut, aber ein Schnäppchen ist das gute Stück nur, wenn man ganz günstig an 2 Meter Stoff kommt.
(Der Schnitt ist übrigens die Dona Flora von Erbsünde.)

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Zu Weihnachten gab es auch Geschenke im Näh-Thema. Von meinen Eltern bekam ich eine tolle Kiste zum Nähsachen-Sortieren. Sonst flog der Kram immer überall rum. So ist es prima!

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Und ich habe was Genähtes verschenkt! Lief unter dem Decknamen „Füchschenpullover“ und war für meinen Wolf.
Ich hab leider kein komplettes Work-in-Progress hiervon, aber wenigstens Bilder von fast-fertig, fertiger, am fertigsten:

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Die Idee stammt von einer Freundin und der Wolf hat sich tüchtig gefreut 🙂

Die nächsten Projekte stehen auch schon aus. Ebenfalls zu Weihnachten gab es von meiner lieben Patentante einen wunderschönen dunkelgrauen Jersey-Stoff mit Sternchen, daraus wird ein Langarm-Shirt. Und Stoff für eine Gula liegt hier auch schon wieder rum. Mal sehen, ob das bis zum Ferienende noch was wird!

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Wenn ich eine Autobiografie schreiben würde…mögliche Titel!

  1. „Frau kleineschwester! Beste Haare!“- und andere Komplimente aus dem Schulalltag!
  2. „Zwischen den Schülern fällst du gar nicht auf“ Woher das klein in kleineschwester kommt
  3. „Ich kopiere nochmal schnell…“ oder: Die Freuden des Arbeitsblatts
  4. Weisheiten einer ausgebildeten Besserwisserin
  5. Okay, so funktioniert das also nicht.
  6. Einkaufszettel, Wochenkochpläne und andere Spießigkeiten
  7. Vom Campinghass zur Zeltliebe – Die Folgen einer Kindheit als Dauercamperin
  8. „Nun stirb, du räudiger Nasenbär!“ Was Computerspiele bei friedfertigen Menschen anrichten
  9. Hörbücher – eine große Liebe
  10. Vom Stilmittel zur Reaktionsgleichung: Mein Leben in zwei Welten