Was war denn überhaupt los hier? #5

So, der vorerst letzte und recht kurze Beitrag aus dieser Reihe, diesmal zum Thema Jobsuche nach dem Ref.

Achja, das war auch nett. Das Schöne daran ist nämlich, dass sich der Prüfungszeitraum immer mit dem Bewerbungszeitraum deckt. Zumindest in Niedersachsen. Das ist ganz prima, weil man sich dann nämlich neben der Prüfung auch noch auf Vorstellungsgespräche vorbereiten kann. Wenn man denn welche hat.

Das Bewerbungsverfahren begann bei uns mit einer Online-Registrierung Anfang März bei der Landesschulbehörde und einer analogen Bestätigung dieser mit den vorläufigen Noten und (mal wieder) sämtlichen Zeugnissen, die man bisher so hat. Über diesen Ablauf hat uns btw. eine Dame aus der Behörde aufgeklärt, einen Tag, nachdem der (befristete!) Bewerbungszeitraum begann. Die hat auch so schöne Dinge gesagt, wie „für die Behörde zählen nur Ihre Noten!“ und „naja, Sie sollten nur eine Stelle annehmen, die Sie wirklich wollen, Versetzungsanträge werden fast nie bewilligt…“. Supi!

Ab Anfang April waren dann Stellen ausgeschrieben, auf die wir uns direkt bewerben konnten. Das waren zu dem Zeitpunkt superwenig, da das Land Niedersachsen versucht hat, mit einer Stunde Mehrarbeit für Lehrer am Gymnasium Stunden, Stellen und Geld einzusparen. Viele meiner Kollegen haben sich daher weiter weg beworben; Hamburg und NRW waren beliebte Ziele, obwohl die Stellen im Hamburg auch hart umkämpft sind.
Ich hatte mich schon fast mit einer Rückkehr in mein Dasein als Kaffeefee abgefunden, als der Beschluss um die Stunde Mehrarbeit als verfassungswidrig erklärt und damit gekippt wurde. Auf einmal waren da eine Menge Stellen, leider kaum mit meiner Kombination bzw. häufig zu weit weg. Der Wolf arbeitet unbefristet und recht glücklich in seiner momentanen Stelle, dementsprechen war ein Umzug nicht geplant. Mit viel Glück und ein bisschen Mundpropaganda bekam ich allerdings ein Bewerbungsgespräch an einer örtlichen Oberschule (= wie Gesamtschule, aber ohne Sek II), die mich gerne einstellen wollte. Nach kurzer Bedenkzeit nahm ich gerne an und werde dort in ca. 14 Tagen loslegen!

Deshalb sieht meine Beschäftigung aktuell so aus, dass ich mich mit dem entsprechenden Stoff auseinandersetze und die ersten Themenblöcke plane, damit ich einigermaßen vorbereitet und entspannt (hihi…ja, genau!) starten kann.
An dieser Stelle ein kleiner Tipp (falls hier tatsächlich mal auch andere Lehrer oder Referendare mitlesen):
Ein guter Lehrerkalender ist Gold wert. Ich habe tolle Erfahrungen mit einem Modell von 4teachers* gemacht. Die haben in ihrem Shop einen Kalender, den man sich aus einem Ordner und einer Loseblatt-Sammlung zusammenstellen kann. Hat mir die große Schwester kurz vor dem Ref zu Weihnachten geschenkt und ich finde den ganz prima!
Hat den Vorteil gegenüber A5-Modellen, dass man wirklich Platz hat, um sich Notizen für den Unterricht zu machen und kann Dank der freien Einteilung im Ordner nach Belieben ausgedünnt oder neu bestückt werden. Klarsichthüllen für Kleinkram, Listen und co können einfach dazu- oder eben wieder rausgeheftet werden. Prima Sache!

*Das Lob ist leider nicht von 4teachers gesponsort. Schön wär’s, mein Miniblog und Sponsoren… Ich finde den Ordner also wirklich gut!

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s